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Buchtipp
Ein schwuler Ex-K-Pop-Star verliebt sich in Berlin
Der neue Roman "K-Pop Prinzen küsst man nicht" von Laura E. Ashcroft ist eine queere, sinnliche und emotionale Romance über Sichtbarkeit, Vertrauen und zweite Chancen.

"K-Pop Prinzen küsst man nicht" führt hinter die Kulissen einer globalen Popindustrie, in der Image, Öffentlichkeit und strenge Regeln über Karrieren entscheiden
- 18. Januar 2026, 08:55h 2 Min.
"Prinzen küsst man nicht", sagt Ji-hoon. Doch Regeln waren für David schon immer verhandelbar. In Laura E. Ashcrofts Roman "K-Pop Prinzen küsst man nicht" treffen zwei Männer aufeinander, deren Leben von Kontrolle, Erwartungen und vergangenen Fehlern geprägt ist. Ji-hoon, einst gefeierter K-Pop-Star, ist nach Berlin gekommen, um zu tanzen, zu arbeiten und vor allem zu vergessen. David, Fotograf mit eigener Geschichte, bringt Unruhe in dieses fragile Gleichgewicht. Zwischen Neonlicht, Bühnenstaub und stillen Momenten prallen Gegensätze aufeinander: Chaos und Disziplin, Schuld und Sehnsucht, Rückzug und Hoffnung.
Ein Blick hinter die Kulissen der Popindustrie

"K-Pop Prinzen küsst man nicht" ist als gebundene Ausgabe, Taschenbuch und E-Book erschienen
Der Roman verbindet eine intime Liebesgeschichte mit einem Setting, das im deutschsprachigen Raum bislang selten literarisch erkundet wurde. Ashcroft führt hinter die Kulissen einer globalen Popindustrie, in der Image, Öffentlichkeit und strenge Regeln über Karrieren entscheiden. Im Zentrum steht ein ehemaliges Idol, das zwischen Comeback-Hoffnungen, medialem Druck und einer unerwarteten Nähe zu einem anderen Mann navigiert. Dabei stellt der Text immer wieder die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Scheinwerfer und Applaus verstummen – und wie viel Mut es braucht, sich jenseits öffentlicher Erwartungen selbst treu zu bleiben.
Klassische Romance-Tropes wie Slow Burn, Enemies to Lovers oder Forced Proximity werden mit popkulturellen Motiven verknüpft: Fandom, Backstage-Alltag und die Spannung zwischen öffentlicher Persona und privatem Ich prägen die Erzählung. Wenn ein altes Geheimnis ans Licht kommt und alles zu zerbrechen droht, rückt ein zentrales Motiv in den Vordergrund: Vergebung als radikaler Akt von Freiheit.
"K-Pop Prinzen küsst man nicht" (Amazon-Affiliate-Link ) ist eine queere, sinnliche und emotionale Romance über Sichtbarkeit, Vertrauen und zweite Chancen. Der Roman richtet sich an Leser*innen queerer Liebesgeschichten ebenso wie an Menschen mit Interesse an K-Pop, moderner Popkultur und gesellschaftlichen Fragen rund um Identität und Selbstbestimmung.

Autorin Laura E. Ashcroft (Bild: privat)
Laura E. Ashcroft, geboren in Berlin, schreibt Liebesgeschichten mit Herz, Humor und einer Vorliebe für spicy Romanzen. Ihre Texte bewegen sich zwischen historischen Liebesdramen und Queerromance und folgen der Überzeugung, dass Liebe keine Grenzen kennt. Inspiration findet sie auf Reisen, zwischen gotischen Kathedralen, vibrierenden Metropolen und rauen Küstenlandschaften. Mit "K-Pop Prinzen küsst man nicht" legt sie ihren ersten Gay-Romance-Roman vor – facettenreich, emotional und mit Figuren, die nachhallen. (dd/pm)
Laura E. Ashcroft: K-Pop Prinzen küsst man nicht. Roman. 425 Seiten. Independently published. Berlin 2025. Gebundene Ausgabe: 29,99 € (ISBN 978-3-565-16133-1). Taschenbuch: 15,99 € (ISBN 979-8-266-63326-1). E-Book: 4,99 €
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