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  • 21. Januar 2026, 12:37h 1 Min.

Archivbild: Céline Sciamma im Jahr 2022 (Bild: IMAGO / ABACAPRESS)

Die französische Regisseurin und Autorin Céline Sciamma wird in diesem Jahr im Rahmen der Berlinale mit dem Special Teddy Award für herausragende Leistungen im Queer Cinema ausgezeichnet.

"Sciamma gehört zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen Kinos. Ihre Filme zeichnen sich durch eine präzise, reduzierte Filmsprache und ein konsequentes Engagement für queere und weibliche Perspektiven aus", heißt es in einer Pressemitteilung des unabhängigen queeren Filmpreises. "Im Zentrum ihres Schaffens stehen Fragen von Identität, Begehren und Selbst­bestimmung, die sie jenseits normativer Zuschreibungen erzählt und damit maßgeblich zur Weiterentwicklung des Queer Cinema beiträgt."

Bereits 2011 wurde Sciammas Film "Tomboy" mit dem Teddy Award ausgezeichnet (queer.de berichtete). Der Film gilt als wegweisend für das moderne Queer Cinema und als Meilenstein für die sensible Darstellung von Geschlechts­identität. Mit dem Special wird eine herausragende künstlerische Position geehrt, die das internationale Queer Cinema entscheidend prägt und dessen ästhetische wie politische Möglichkeiten erweitert.

In diesem Jahr feiert der Teddy Award sein 40-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum zeigt die Berlinale die Sonderreihe "Teddy 40" (queer.de berichtete). Das Filmfestival findet vom 12. bis 22. Februar 2026 statt. Der Teddy Award wird am 20. Februar in der Volksbühne verliehen. (cw)

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