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Fans schwenkten Regenbogenfahnen
Popmusical "& Julia" feiert in Hamburg Abschied
- 2. Februar 2026, 04:36h 2 Min.

Das Musical "& Julia" war zum letzten Mal in Hamburg zu sehen (Bild: Johan Persson)
Konfetti, rote Rosen und Riesenapplaus für die Darsteller*innen: Das Popmusical "& Julia" im Hamburger Stage-Operettenhaus hat sich am Sonntagabend aus Hamburg verabschiedet.
Rund eine halbe Million Zuschauer*innen sahen die bunte Show seit der Deutschlandpremiere am 30. Oktober 2024 in der Hansestadt, sagte Stephan Jaekel von Stage Entertainment auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Es sei ein bemerkenswerter Erfolg. "Weil es uns gelungen ist, Publikumsinteresse für ein zuvor gänzlich unbekanntes Stück zu wecken." Ab Oktober wird "& Julia" in Stuttgart Stage Palladium Theater zu sehen sein.
Das Jukebox-Musical mit den größten Hits unter anderem von Britney Spears, Katy Perry und den Backstreet Boys zeigt eine neue Interpretation von Shakespeares großem Liebesdrama. Es geht darum, wie das Leben von Romeos Julia (Chiara Fuhrmann) wohl weitergegangen wäre, wenn sie sich nach dem Tod ihres Liebsten nicht mit einem Dolchstich ins Herz das Leben genommen hätte.
Anstatt ihrem Romeo in den Tod zu folgen, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise nach Paris. "& Julia" ist ein hochmodernes Musical, das Themen der heutigen Zeit abbildet – emanzipierte Frauen kommen ebenso vor wie queere Liebe. In der Hamburger Abschiedsvorstellung überraschten die Fans das Ensemble während einer Szene, indem sie Regenbogenfahnen schwenkten.
"Wir haben mit diesem Musical neue, insbesondere jüngere Zielgruppen angesprochen", sagte Jaekel. Die Erzählweise und die Frische der Show seien gut angekommen. Warum hat Stage Entertainment das Stück nicht noch länger in Hamburg laufenlassen? "Ein Luxus-Problem", sagte Jaekel. "Wir haben zahlreiche neue Musicals lizenziert, die "nachdrücken" und auf ihre Premiere in Hamburg warten." Die kultige Science-Fiction-Filmkomödie "Zurück in die Zukunft" wird "& Julia" als Musical im Operettenhaus auf der Reeperbahn ablösen (22. März). (cw/dpa)
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