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  • 4. Februar 2026, 13:16h 1 Min.

Rita Süssmuth ist am 1. Februar gestorben (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr)

Der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angeordnete Trauerstaatsakt für die gestorbene frühere Bundestags­präsidentin Rita Süssmuth (CDU) findet am 24. Februar statt. Zunächst ist ein ökumenischer Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin vorgesehen, wie der Bundestag mitteilte. Daran schließt sich der eigentliche Staatsakt im Plenarsaal des Bundestags an.

Dabei werden Bundestags­präsidentin Julia Klöckner, Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) und auf Wunsch von Süssmuth auch der Journalist und Autor Heribert Prantl Reden halten. Am Staatsakt nehmen den Angaben zufolge Süssmuths Familie, Vertreter*­innen aller Verfassungsorgane, Weggefährtinnen und Weggefährten sowie weitere Gäste teil.

Die frühere Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit sowie Bundestags­präsidentin war am vergangenen Sonntag gestorben (queer.de berichtete). Klöckner nannte sie "eine der prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte". Sie habe Debatten geöffnet und Verantwortung auch zu unbequemen Themen eingefordert, lange bevor sie mehrheitsfähig geworden seien. Auch queere Aktivist*­innen trauerten um Süssmuth und verwiesen auf ihren Einsatz für Menschen mit HIV und LGBTI-Rechte ihrem Einsatz für Menschen mit HIV und LGBTI-Rechte (queer.de berichtete).

"Mit dem Staatsakt wollen wir nun ihre herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung würdigen und ihr ein bleibendes Andenken setzen", sagte Klöckner. (dpa/cw)

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