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Buchtipp

Eine Abenteuerreise durch Vielfalt

Das fantastische Mitmachbuch "Die Rätsel vom verlorenen Leuchten" von Yannick-Maria Reimers entwirft ein poetisches Universum, in dem Dunkelheit nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt ist.


"Die Rätsel vom verlorenen Leuchten" entwirft ein poetisches Universum, in dem Dunkelheit nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt ist
  • 6. Februar 2026, 11:12h 3 Min.

In einer märchenhaften Welt ist das Licht verschwunden. Gemeinsam mit Maxie und einem kleinen Stern führt eine Reise durch die Träume anderer Wesen – auf der Suche nach innerem Leuchten, verletzlicher Hoffnung und der Frage, wie Veränderung überhaupt möglich wird.

"Die Rätsel vom verlorenen Leuchten" (Amazon-Affiliate-Link ) entwirft ein poetisches Universum, in dem Dunkelheit nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt ist. Das Licht ist verschwunden, Schatten gewinnen an Kraft – und nur durch Begegnungen, Rätsel und geteilte Erfahrungen lässt sich das innere Leuchten der Welt wiederfinden. An der Seite von Maxie und einem kleinen Stern führt die Reise durch die Traumwelten unterschiedlichster Wesen, deren Geschichten von Anpassung, Verwandlung und Selbstbehauptung erzählen.

Die befreiende Kraft eines Pupses


"Die Rätsel vom verlorenen Leuchten" ist im Alibri Verlag erschienen

Dabei begegnen dem Publikum vergessene Fantasiewesen ebenso wie ein angehender Schmetterling oder ein Chamäleon, das sich zu gut an seine Umgebung angepasst hat. Selbst scheinbar Nebensächliches – etwa die befreiende Kraft eines Pupses – bekommt eine Bedeutung und zeigt, wie unerwartete Impulse Veränderung auslösen können. Spielerisch und zugleich vielschichtig verhandelt das Werk Fragen von Identität, Verletzlichkeit und dem Mut, das eigene Strahlen wiederzufinden.

Hinter dem Projekt steht Yannick-Maria Reimers, Kulturwissenschaftler*in und Kunst-Aktivist*in, mit langjähriger Erfahrung in Schauspiel, kreativem Schreiben und Bildungsarbeit. Reimers lehrte unter anderem an Schulen sowie an der Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen alternativer Lehrformate zu Change-Prozessen, Identitätsentwicklung und Charakterbildung. Inhaltlich zieht sich ein klares Engagement für Demokratie, Teilhabe und ein vielfältiges gesellschaftliches Miteinander durch das gesamte Schaffen.

In Filmen und künstlerischen Arbeiten bringt Reimers unterschiedliche Perspektiven zusammen – Stimmen aus queeren, Schwarzen, jüdischen und muslimischen Communitys ebenso wie von Menschen mit Behinderung oder Fluchterfahrung. Dieses Verständnis von Vielstimmigkeit setzt sich auch im aktiven Engagement fort: als Teamleitung bei Unicef Hamburg sowie im sozialen Unternehmen KulTour Miteinander, das gesellschaftliches Engagement fördert und Materialien für gemeinschaftliche Veränderungsprozesse entwickelt.

Für dieses Wirken wurde Yannick-Maria Reimers mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bertini-Preis für Menschen mit Zivilcourage und dem Kimi-Siegel für Vielfalt. Als Künstler*in erhielt Reimers zudem Ehrungen wie die Auszeichnung als Budni-Talent und war Jurymitglied des Literaturstipendiums Stadtschreiberin Hamburg. "Die Rätsel vom verlorenen Leuchten" fügt sich damit schlüssig in ein Gesamtwerk ein, das Fantasie als politische und zutiefst menschliche Ressource begreift. (dd/pm)

Infos zum Buch

Yannick-Maria Reimers: Die Rätsel vom verlorenen Leuchten. Empfohlen für Leser*­innen ab 8 Jahren. Mitmachbuch. 96 Seiten. Alibri Verlag. Aschaffenburg 2026. Gebundene Ausgabe: 18 € (ISBN 978-3-86569-395-2)

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