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Filmfestival

So queer wird die Berlinale 2026

Vom 12. bis 22. Februar präsentieren die Internationalen Filmfestspiele Berlin insgesamt 236 Filme, darunter erneut zahlreiche queere Werke. Der Teddy Award wird am 20. Februar in der Volksbühne verliehen.


Szene aus "Die Blutgräfin" (Bild: Amour Fou / Heimatfilm / P. Domenigg)

Der Teddy Award wird 40, das wird gefeiert. Wie üblich hat auch diese 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026 reichlich queere Filme im Programm. Cannes und Venedig mögen mehr Glamour, Palmen und Sonne bieten – doch Berlin hat bei weitem die meisten Zuschauer*innen. Und traditionell die meisten queeren Beiträge, quer durch alle Sektionen.

Hier ein Überblick über die wichtigsten queeren Filme. Das gesamte Programm – inklusive Spielzeiten und -orten – ist auf berlinale.de bereits online. Die vollständige und ausführlichere Liste der Teddy-Kandidat*innen gibt es auf teddyaward.tv. Verliehen wird der Teddy Award am 20. Februar in der Volksbühne.

Staatsschutz


Szene aus "Staatsschutz" (Bild: Lotta Kilian / Jünglinge Film)

Nach "Futur Drei" und "Schwarze Früchte" das neue Werk von Faraz Shariat mit Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak, Arnd Klawitter, Sebastian Urzendowsky, Nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben zieht Staatsanwältin Seyo Kim in eigener Sache vor Gericht – und nimmt es mit einem System auf, das Rechtsextremismus verharmlost.

Rosebush Pruning

In einer spanischen Villa leben die vier US-Geschwister Jack, Ed, Anna und Robert in Reichtum und Abgeschiedenheit. Als Jack mit seiner Freundin zusammenziehen will und Ed die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufdeckt, beginnt das Familiengefüge zu zerfallen. Mit dabei ist Pamela Anderson.

Dust


Szene aus "Dust" (Bild: A Private View – Toon Aerts)

Ende der 1990er Jahre, mitten im belgischen Technologie-Boom, bricht das Imperium der Gründer Luc und Geert zusammen, als ihr Betrug öffentlich wird. An ihrem letzten Tag in Freiheit versuchen sie getrennt voneinander, sich ihrer Verantwortung zu stellen.

Rose

Im 17. Jahrhundert kommt in deutschen Landen ein Soldat in ein Dorf und behauptet, der Erbe eines verlassenen Gutshofs zu sein. Doch den Mann umgibt ein rätselhaftes Geheimnis, und das Misstrauen der Dorfbewohner*innen hinsichtlich seiner Identität wächst. Die queere Hauptrolle spielt Sandra Hüller.

À voix basse


Szene aus "À voix basse" (Bild: Unite)

Lilia reist zur Beerdigung ihres Onkels nach Tunesien. Ihre Familie weiß nichts über ihr Leben in Paris, schon gar nicht über ihr Liebesleben. Sie dagegen will sich den Geheimnissen in der Familie stellen und das Rätsel um den plötzlichen Tod des Onkels lösen.

Die Blutgräfin

Die Blutgräfin und ihre Zofe begeben sich auf eine wilde Jagd nach dem roten Lebenselixier und einem Buch, das das Ende des Vampirreichs bedeuten könnte. Ihnen dicht auf den Fersen sind ein Kriminalbeamter, zwei Vampirologen, ihr Vegetarier-Neffe und dessen Therapeut. Mit dabei ist Isabelle Huppert.

Jaripeo


Szene aus "Jaripeo" (Bild: Berlinale)

Eine Reise in die hypermaskuline Welt des Rodeos in der mexikanischen Region Michoacán. Es entstehen intime Porträts dreier Leben, die Fragen um Traditionen, Begehren und Identität verhandeln.

Lady

In der pulsierenden nigerianischen Metropole Lagos lernt eine toughe Taxifahrerin eine Gruppe schillernder Sexarbeiterinnen kennen. Es entsteht eine Freundschaft, die Freude und Gefahr bringt und in ihrem Leben einen grundlegenden Wandel in Gang setzt.

The Education of Jane Cumming


Szene aus "The Education of Jane Cumming" (Bild: Heimatfilm)

Edinburgh, 1810: Zwei Lehrerinnen geraten ins Zentrum eines Skandals, als eine Schülerin sie einer Liebesaffäre bezichtigt. Ein Drama über Vorurteile, Überleben und den Mut, für die Wahrheit einzustehen.

River Dreams

Junge Frauen imaginieren sich als Fluss: Was zunächst poetische Metapher ist, mit dem Landschaftsbild verknüpft und zur vielstimmigen Erzählung wird, entfaltet sich radikal zart zum politischen Statement. Leben will frau in Kasachstan lieber ohne Mann.

Barbara Forever


Szene aus "Barbara Forever" (Bild: the Estate of Barbara Hammer)

Barbara Hammer (1939-2019), lesbische Experimentalfilmemacherin, Ikone und Pionierin. Wie sie lebte, liebte, arbeitete, kämpfte und inspirierte, zeigt dieser Footage-Film mit viel Dyke-Poesie. Er zeigt auch: Privat ist kompromisslos politisch.

The Most Beautiful Man in the World

Einer fehlt im Familiengedächtnis – nur 25 Fotos gibt es von dem an den Folgen von Aids verstorbenen Onkel. Der Neffe befragt seine Mutter, die entlang der Bilder erzählt, und das AI-Tool Google Vision API, das die Fotodaten statistisch liest.

Two Mountains Weighing Down My Chest


Szene aus "Two Mountains Weighing Down My Chest" (Bild: Daniel Chein / Corso Film)


Eine aufstrebende, queere chinesische Künstlerin schwankt zwischen der alternativen Kulturszene Berlins und ihrer traditionellen Familie in Peking. Humorvoll und einfühlsam begleitet der Film ihre Suche nach Zugehörigkeit in einer globalisierten und polarisierten Welt.

Mouse

Im Sommer vor ihrem letzten Schuljahr findet die Beziehung zwischen Callie und Minnie ein jähes Ende. Ohne ihre charismatische beste Freundin Callie droht Minnie, die Orientierung zu verlieren und beginnt eine komplizierte Freundschaft mit deren Mutter.

Rumaragasa


Szene aus "Rumaragasa" (Bild: Theo Lozada)

Mitte der 1990er Jahre auf der philippinischen Insel Sibuyan. Nachdem er eine Vergewaltigung erlitten hat, zieht ein junger Mann sich in sich selbst zurück. Als er Zeuge eines Flugzeugabsturzes wird, begibt er sich auf die Suche nach Gerechtigkeit.

Narciso

Paraguay, 1958. Der charismatische Narciso kehrt aus Buenos Aires zurück – Rock 'n' Rolln in den Adern. In der stickigen Enge der Militärdiktatur wird er zur Musiksensation und zum Symbol der Freiheit. Nach seinem letzten Konzert wird er jedoch tot aufgefunden…

What Will I Become?


Szene aus "What Will I Become?" (Bild: Generation)

Die Co-Regisseur*innen Lexie und Logan verweben die Geschichten zweier trans Jungen, die durch Suizid gestorben sind, mit denen ihrer transmännlichen Community und vermitteln Ressourcen und Vorstellungskraft für einen Weg nach vorn.

Enjoy Your Stay

Um das Sorgerecht für ihre sechsjährige Tochter nicht zu verlieren, muss die philippinische Reinigungskraft Luz, die ohne Papiere in einem Schweizer Luxus-Skiort arbeitet, um jeden Preis Geld verdienen – und dabei über ihre eigenen moralischen Grenzen gehen.

-w-