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Wahlprogramm
Berlins Grüne fordern Flinta-Abteile in der U-Bahn
- 14. Februar 2026, 05:13h 2 Min.

Symbolbild: U-Bahn in Berlin
Sieben Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September wollen die Berliner Grünen ihr Wahlprogramm beschließen. Rund 180 Delegierte kommen dazu am Samstag zu einem zweitägigen Parteitag zusammen. Grundlage ist ein etwa 130 Seiten umfassender Programmentwurf, der in den vergangenen Monaten unter Beteiligung zahlreicher Parteimitglieder entstanden ist.
"Berlin wird gerade immer grauer, härter und dreckiger", heißt es in der Präambel des Programmentwurfs. Das liegt nach Meinung der Grünen an einer "Rückschrittskoalition" aus CDU und SPD. "Wir wollen es weiter schillernd, pulsierend, vielfältig und lebenswert in allen Bezirken", so die Partei, die seit 2023 in der Opposition ist. Schwerpunkte legt sie auf mehr Klimaschutz, bezahlbare Mieten und eine Verkehrswende weg von fossilen Energien.
Neben einem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) setzt die Partei auf mehr Sicherheit für Fahrgäste auf Bahnhöfen und in den Bahnen, Trams und Bussen. "Zum Schutz vor Übergriffen und Belästigung wollen wir Abteile für Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen (FLINTA*) in der U-Bahn erproben und die Präsenz von Sicherheitsteams aus Polizei und Mitarbeitenden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausbauen", heißt es dazu unter anderem im Programmentwurf.
Vor dem Parteitag lagen 1.200 Änderungsanträge vor, viele davon werden bei dem Treffen diskutiert. Am Sonntagnachmittag soll das Wahlprogramm dann endgültig beschlossen werden. (cw/dpa)














