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https://queer.de/?5691
  • 02. Oktober 2006 14 1 Min.

Stockholm (queer.de) - Die schwedischen Behörden haben am Freitag bekannt gegeben, dass abgelehnte schwule Asylbewerber wieder in den Iran abgeschoben werden können. Die islamische Republik habe der schwedischen Botschaft in Teheran versichert, dass Schwule nicht exekutiert werden würden, teilte die Regierung in Stockholm mit. Damit endet ein vor gut einem Jahr erlassenes Moratorium auf Abschiebungen, das nach Berichten einer Hinrichtung von zwei schwulen Jugendlichen erlassen worden war (queer.de berichtete). Schweden argumentiert, dass Schwule im Iran keine Probleme hätten, wenn sie ihre Homosexualität nicht "übermäßig" zur Schau stellten. Die Menschenrechtsgruppe "Amnesty International" nannte die Aufforderung, versteckt zu leben, "zynisch". Ein in Schweden lebender schwuler Mann soll bereits in Kürze in den Iran abgeschoben werden, meldet die Zeitung "The Local". "Die Regierung will diese Menschen zurückschicken und hofft einfach, dass alles gut läuft und die Männer nicht exekutiert werden", erklärt Sören Andersson von der Homo-Gruppe RFSL. (dk)

-w-

#1 DanielAnonym
  • 02.10.2006, 17:41h
  • Stimmt, wir können Frauen ja auch nach Saudi-Arabien abschieben. Das bissl Einschränkung....

    Boykottiert Ikea!
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#2 seb1983
  • 02.10.2006, 17:55h
  • @Daniel
    nicht zu vergessen: Volvo, Saab, Nokia, Arla, Electrolux (aufpassen da gehört auch AEG zu), Ericsson, Haldex (keine Allrad VW mehr), Scania, Vattenfall (Strom abklemmen), etc etc...

    viel Spaß beim Boykott!
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#3 NobbiAnonym
  • 02.10.2006, 19:55h
  • Hallo @Daniel,
    was hat ein Markennamen Boykott mit einer Politischen Entscheidung zu tun !?
    Übrigens sind die hier aktiven Ikea-Häuser Franchise-Unternehmen mit Deutscher Leitung und vielen Arbeitnehmern die wahrhaftig mit dieser Politik der Schweden sowas von garnix gemein haben.
    Man kann nur hoffen das die Schweden nach hoffentlich, auch von außen, reichlich Prostest dieses Ansinnen vom Tisch nehmen.
    gruß Nobbi
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