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Polizeibericht
Berlin: Mann schlägt trans Frau mit Handy auf den Kopf
- 20. Februar 2026, 08:22h 1 Min.
In Berlin-Schöneberg wurde eine trans Frau am späten Mittwochabend von einem Mann körperlich angegriffen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand soll die 40-Jährige gegen 23:50 Uhr von dem 22-Jährigen in der Frobenstraße Ecke Bülowstraße angesprochen worden sein. Im weiteren Verlauf soll der Mann die trans Frau mit einem Handy auf den Kopf geschlagen und beleidigt haben. Anschließend flüchtete er.
Alarmierte Einsatzkräfte stellten ihn kurze Zeit später in einem nahegelegenen Imbiss fest. Der 22-Jährige gab an, dass er von der trans Frau mit Kratzern am Hals verletzt wurde und sie ihn mittels eines Tierabwehrsprays bedroht habe. Beide erlitten leichte Verletzungen und lehnten medizinische Behandlungen ab. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung führt – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts. Der Tatort liegt in unmittelbarer Nähe des Regenbogenkiezes am Nollendorfplatz.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)















