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Polizeibericht
Trans Mann in Berlin-Mitte auf der Straße angespuckt
- 21. Februar 2026, 13:32h 1 Min.
Am Samstagvormittag wurde ein trans Mann in Berlin-Mitte transphob angegriffen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Sonntag.
Der 32-Jährige zeigte an, beim Überqueren einer Straße gegen 11:50 Uhr am Rosenthaler Platz von einem unbekannten Mann gestoppt und bespuckt worden zu sein. Der Tatverdächtige sei daraufhin einfach weitergegangen.
"Der Transmann empfand ein Ekelgefühl und stand unter dem Eindruck des Geschehens", heißt es im Polizeibericht. Eine medizinische Behandlung lehnte das Opfer ab. Die Ermittlungen hat – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
Erst am Mittwoch war eine trans Frau in Berlin-Schöneberg von einem 22-Jährigen beleidigt und geschlagen worden (queer.de berichtete).
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)














