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  • 22. Februar 2026, 15:50h 1 Min.

Symbolbild (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Erneut kam es in Berlin zu queer­feindlicher Gewalt. Wie die Polizei am Sonntagnachmittag meldete, griff ein bislang Unbekannter am frühen Sonntagmorgen in Kreuzberg eine Frau an.

Die 30-Jährige befand sich gegen fünf Uhr auf dem Heimweg, als ein Mann sie auf der Schlesischen Straße auf ihr Aussehen ansprach. Als sie versuchte ihren Weg fortzusetzen, hielt der Mann sie fest und schlug sie mehrfach. Im Anschluss ergriff er die Flucht.

Die Gesichtsverletzungen der Frau müssen in einem Krankenhaus stationär behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – die Ermittlungen übernommen.

Erst am Samstagvormittag ist ein trans Mann in Berlin-Mitte auf der Straße angespuckt worden (queer.de berichtete). Am Mittwoch wurde eine trans Frau in Berlin-Schöneberg von einem 22-Jährigen beleidigt und geschlagen (queer.de berichtete).

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw)

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