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Berlin Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Freitag seinen Rücktritt als SPD-Vorsitzender bekannt gegeben. Schröder kündigte vor Journalisten in Berlin an, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Müntefering sein Nachfolger werden solle. Dies werde er dem SPD-Parteivorstand am Samstag vorschlagen, sagte Schröder. Ende März solle Müntefering dann auf einem Sonderparteitag gewählt werden. Zuvor war aufgrund der parteiinternen Krise aus SPD-Landesverbänden neben einer Kabinettsumbildung auch der Rücktritt von Schröder vom Parteivorsitz gefordert worden. Müntefering gilt in Homo-Themen als liberal, hat eine lesbische Tochter. Bereits 1998 schloss er vor der Bundestagswahl in einem Interview, anders als Schröder, ein Adoptionsrecht für Homo-Paare nicht aus. In der Zeitung "Queer" sagte er damals auch, Deutschland brauche ein Antidiskriminierungsgesetz (ADG), das auch die sexuelle Identität umfasst. "Ein Antidiskriminierungsgesetz wäre meiner Meinung nach ein Meilenstein auf dem Weg zur vollkommenen Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Deutschland. Da darf man nicht kleinkrämerisch wegen zusätzlicher Gesetzestexte schimpfen". Bis heute hat Deutschland kein Antidiskriminierungsgesetz, was vor allem der SPD-Justizministerin Zypries angelastet wird. Auch wenn es von vielen Parteikollegen gefordert wurde, kündigte Schröder am Freitag keine Kabinettsumbildung an. (nb)



#1 RainerAnonym
  • 07.02.2004, 18:50h
  • Gott sei Dank!!!

    Ich habe ihn leider gewählt!!! - Noch besser wäre es, wenn er auch als Bundeskanzler zurücktreten würde!

    Ich kann nur sagen: Die Enttäuschung des Jahrhunderts!!!
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