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- 04. Oktober 2006 1 Min.
Jakarta (queer.de) - Die indonesische Homo-Gruppe Arus Pelangi und die Vereinigung Transsexueller in Jakarta hat die Regierung aufgefordert, Scharia-Gesetze in Teilen des Landes rückgängig zu machen. Nach neuen Autonomieregelungen dürfen Provinzen ihre eigenen Gesetze erlassen. Viele davon seien von der Scharia, dem islamischen Recht, inspiriert. Demnach planten manche religiösen Provinzen, Homosexualität unter Strafe zu stellen, Frauen zu untersagen, nachts alleine auf die Straße zu gehen, einen Kopftuchzwang für Beamtinnen und ein Alkoholverbot. "Solche Gesetze sollen die Mehrheit zufrieden stellen", so Rido Triawan, Chef von Arus Pelangi nach Angaben der dpa. "Es ist eine persönliche Entscheidung, homosexuell zu sein. Es ist keine Straftat." Das Justizministerium von Indonesien versicherte den Aktivisten am Montag, sie werde alle von Provinzen erlassenen Bestimmungen auf Verfassungsmäßigkeit prüfen. Allerdings habe nach Angaben der "Jakarta Post" die Zentralregierung nicht die volle Kontrolle in allen Provinzen. Indonesien ist mit 245 Millionen Einwohnern das größte muslimische Land, versteht sich aber als weltlicher Staat. (dk)















Fehlt da nicht das Wort "kein" ??? Seit wann kann man einfach so schwul sein??