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Film spielt über 97 Millionen Dollar ein

"Scream 7" startet mit riesengroßem Erfolg an den Kinokassen

"Scream 7" feiert einen starken Start an den Kinokassen: In den USA setzt der siebte Teil der Kult-Horrorreihe am ersten Wochenende den höchsten Eröffnungswert der Franchise-Geschichte.


Neve Campbell kann das Telefon seit 30 Jahren einfach nicht aus der Hand nehmen – und das Publikum liebt es (Bild: Paramount Pictures)
  • 3. März 2026, 10:29h 3 Min.

"Scream" dominierte dieses Wochenende die Ticketverkäufe an den Kinokassen: Der siebte Teil der Kult-Horrorreihe, bei dem der schwule Drehbuchautor Kevin Williamson auch erstmals Regie führt, spielte laut dem Branchenmagazin "Deadline" weltweit am ersten Wochenende nach dem Kinostart starke 97,2 Millionen Dollar ein. Dabei waren die Kritiken für den Film eher durchwachsen, laut "Rotten Tomatoes" zeigte sich das Publikum aber begeisterter.

Laut aktuellen Box-Office-Daten generierte der Film allein in den USA rund 64,1 Millionen US-Dollar am Wochenende – der höchste Eröffnungswert, den ein Teil der Reihe je erreicht hat. Mit diesem Ergebnis übertraf "Scream 7" nicht nur seine unmittelbaren Vorgänger, sondern erreichte auch einen der stärksten Starts des Jahres 2026 bislang.

Auch in Deutschland landete der Film am Wochenende auf Platz eins der Kino-Charts. Er spielte bis Sonntag über 1,5 Millionen Euro ein.

Erfolgreichster Horrorfilm von Paramount

Doch "Scream 7" ist nicht nur der erfolgreichste Teil der Reihe, er stellt noch weitere Rekorde auf. Der Film verzeichnet das beste Horror-Eröffnungswochenende aller Zeiten für Paramount, übertrifft die 52,5 Millionen US-Dollar von "Paranormal Activity 3" und hat zugleich das beste Horror-Startwochenende im Februar überhaupt, noch vor "Hannibal" (2001) mit 58 Millionen US-Dollar.

"Dass der siebte Teil den Franchise-Eröffnungsrekord bricht, zeigt die anhaltende Stärke der Reihe, die bleibende Wirkung von Ghostface als legendärem Bösewicht sowie das außergewöhnliche Ensemble und die Filmemacher, die den Film zum Leben erweckt haben", erklärte Shaun Barber, Leiter der nationalen Kinodistribution bei Paramount.

Premiere sorgte für Aufsehen

Kürzlich sorgte die Filmreihe für Schlagzeilen, als die Premiere von "Scream 7" in Los Angeles von Dutzenden Demonstranten begleitet wurde, die mit Flaggen, Schildern und Trommeln gegen die Entlassung von Melissa Barrera (35) protestierten. Die Schauspielerin war im November 2023 aus der Produktion gefeuert worden, nachdem sie öffentlich Israel in die Nähe des Nazi-Regimes gerückt hatte (queer.de berichtete). Aus Solidarität stieg auch Jenna Ortega aus dem Projekt aus. Für den siebten Teil kehrt Neve Campbell zurück.

In der Handlung des neuen "Scream"-Films bedroht eine Mordserie Sidney Prescott (Campbell), die gemeinsam mit alten und neuen Verbündeten wie Gale Weathers (Courteney Cox) sowie Chad (Mason Gooding) und Mindy Meeks-Martin (Jasmin Savoy Brown) weitere Opfer verhindern muss.

Die Horrorfilmreihe "Scream" ist seit ihrem Start vor 30 Jahren insbesondere auch unter Schwulen ist die Horrorfilmreihe beliebt. Das hat auch einen Grund: Originaldrehbuchautor Kevin Williamson erklärte 2021, dass die Geschichten von Beginn an codiert auch homosexuelle Männer angesprochen hätten. Schwule würden nämlich aus Diskriminierungserfahrungen die weibliche Hauptfigur besonders mögen – das kenne er aus seinem eigenen Leben: "Als ein schwules Kind habe ich mich mit dem 'final girl' und ihrem Kampf identifiziert, weil man als schwules Kind ähnlich handeln musste, um zu überleben. Man sieht diesem Mädchen dabei zu, wie es die Nacht überlebt und welches Trauma ihm widerfährt. Ich denke, die 'Scream'-Filme sind ein Code für schwules Überleben" (queer.de berichtete).

Williamson schrieb die Drehbücher für den ersten, zweiten, vierten und aktuell den siebten Teil. Im aktuellen Film ist er erstmals in der Filmreihe auch Regisseur. Bislang saß er lediglich beim Thriller "Tötet Mrs. Tingle" (1999) auf dem Regiestuhl. (spot/cw)

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