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Auszeichnung
"Heartstopper"-Star Joe Locke gewinnt ersten Emmy
Im Jugendbereich des TV-Preises wurde auch die Autorin der queeren Coming-of-Age-Serie, Alice Oseman, ausgezeichnet, zum bereits zweiten Mal.

In der dritten Staffel von "Hearstopper" stehen der Umgang mit den psychischen Erkrankungen des von Joe Locke dargestellten Charlie im Vordergrund (Bild: TheEmmys / twitter)
- 4. März 2026, 00:32h 2 Min.
Bei der vierten Verleihung der Children's and Family Emmy Awards am Montag in New York hat der britisch-manxe Schauspieler Joe Locke seinen ersten Emmy Award gewonnen. Der 22-jährige schwule Star der Netflix-Serie "Heartstopper" setzte sich in der Kategorie "Outstanding Lead Performer in a Preschool, Children's or Young Teen Program" durch und wurde für seine Darstellung des schwulen Teenagers Charlie Spring in der dritten Staffel der Serie ausgezeichnet.
Neben der Netflix-Serie war Locke kürzlich in weiteren Projekten zu sehen, darunter die Marvel-Produktion Agatha "All Along" und eine Bühnenrolle am Broadway. Für seine "Heartstopper"-Rolle war er bereits zuvor nominiert worden, ging 2022 aber leer aus – damals gewann sein "Heartstopper"-Co-Star Kit Connor den Preis. Diesmal verhielt es sich umgekehrt, während beide für die zweite Staffel nicht nominiert worden waren. Bei der diesjährigen Veranstaltung konkurrierte Locke in einem prominenten Feld unter anderem mit Lisa Kudrow, Jude Law, David Schwimmer und Danya Griver.
Die Auszeichnung gilt als bedeutende Anerkennung im Bereich der Kinder- und Familienunterhaltung, die von der National Academy of Television Arts and Sciences vergeben wird.
Autorin erneut erfolgreich
"Heartstopper" war bei den Children's and Family Emmys 2026 insgesamt mehrfach erfolgreich: Die Serie gewann neben Lockes Auszeichnung in der Hauptdarsteller*innen-Kategorie auch den Preis für "Outstanding Writing for a Young Teen Series". Die Autorin der Graphic-Novel-Serie und der Drehbücher Alice Oseman war bereits jeweils für die ersten beiden Staffeln nominiert worden und hatte den Emmy auch für die erste erhalten. Konkret am Montag ausgezeichnet wurde die Folge "Journey", die sich intensiv mit Themen wie Essstörungen und Zwangsstörungen auseinandersetzt.
Regisseur Andy Newbery war für die Folge ebenfalls nominiert worden, während die Staffel auch als "beste Serie" nominiert, aber erfolglos blieb. 2022 hatte die erste Staffel auch den Hauptpreis gewonnen, während damals auch die Nebendarsteller*innen Yasmin Finney, William Gao und Gast Olivia Coleman nominiert waren.
"Heartstopper" vor dem Finale
Die Serie über die Liebe zwischen den Teenagern Charlie und Nick und unter weiteren Nebencharakteren sowie über den Umgang mit ihren jeweiligen queeren Identitäten endet nicht mit einer vierten Staffel, sondern mit dem Film "Heartstopper Forever" (queer.de berichtete), der in diesem Sommer bei Netflix erscheinen soll. Auf der Comic-Seite soll der sechste und letzte Band am 2. Juli veröffentlicht werden. (cw)
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