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  • 5. März 2026, 11:00h 2 Min.

Die Polizei rät, einem Erpresser kein Geld zu überweisen (Bild: freepik.com)

Ein 60-jähriger Mann aus dem Landkreis Gifhorn ist mit einem Nacktbild erpresst worden. Ein Täter forderte 5.000 Euro, um die Aufnahme nicht im Internet zu veröffentlichen, teilte die Polizei mit. Um den Druck zu erhöhen, habe der Erpresser sogar eine Ratenzahlung angeboten.

Weil das Opfer nach dem Polizeibericht nicht auf die Forderung einging, reduzierte der Täter die verlangte Summe schrittweise. Der 60-Jährige zahlte jedoch nicht und erstattete Anzeige bei der Polizei. Der Kontakt bei der Betrugs- und Erpressungsmasche, der sogenannten Sextortion, sei auf Social-Media-Plattformen entstanden.

Den aktuellen Fall nutzt die Polizei für Hinweise zum Schutz vor Sextortion.


Die Beamt*­innen raten:

Vorsicht bei Kontaktanfragen von Unbekannten in sozialen Netzwerken

Keine persönlichen Informationen wie Anschrift, Telefonnummer oder Arbeitgeber nennen

Keine intimen Fotos oder Videos an Personen versenden, die nur über das Netz bekannt sind

Geräte mit aktuellen Sicherheits- und Virenschutzprogrammen verwenden

Jugendliche offen über mögliche Gefahren im Internet aufklären



Opfer sollten:

Kein Geld zahlen

Beweise wie Screenshots von Chatverläufen sichern

Kontakt abbrechen

An die Polizei wenden und Anzeige erstatten

Im vorliegenden Fall war der offenbar heterosexuelle Mann nach Polizeiangaben von einer angeblichen Frau auf TikTok angesprochen worden. Zunächst unterhielten sich beide demnach über alltägliche Themen. Im weiteren Verlauf schlug die Chatpartnerin vor, die Unterhaltung über den Messenger-Dienst WhatsApp fortzusetzen, worauf sich der Mann einließ.

Am folgenden Tag wurde der Chat zunehmend anzüglich. Die vermeintliche Frau übersandte schließlich ein Nacktbild und forderte den 60-Jährigen auf, ebenfalls ein entsprechendes Foto von sich zu schicken. Nachdem er dieser Aufforderung nachgekommen war, meldete sich plötzlich der Erpresser – und sagte, die Frau habe es nie gegeben. (dpa/cw)

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