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- 05. Oktober 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg fordert in einem "Fünfjahresplan zur Lesben- und Schwulenpolitik in Berlin" ("Agenda 2011") die Gleichstellung von Schwulen und Lesben. "Die Zeit ist reif für 'Gay Mainstreaming'", schreibt der LSVD. Darunter versteht der Verband die "Übertragung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien zur Gleichstellung von Lesben und Schwulen in das alltägliche Leben". Im acht Punkte umfassenden Programm wird neben der Öffnung der Ehe gefordert, Vertreter von Lesben- und Schwulenverbänden in mehr Gremien zu installieren (z.B. im Rundfunkrat), junge Homosexuelle besser zu unterstützen, sowie mehr gegen Gewalt gegen Schwule und Lesben zu tun. Zudem sei in der Integrationspolitik mehr Dialog und Aufklärung nötig. Als letzten Punkt nennt der LSVD die Förderung einer "Erinnerungskultur und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum", die mit dem Homo-Mahnmal in Berlin begonnen wurde. (dk)
Links zum Thema:
» Der LSVD-Fünfjahresplan














