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- 06. Oktober 2006 1 Min.
Ljubljana (queer.de) - In Ljubljana (Laibach) hat sich heute das erste Homo-Paar des Zwei-Millionen-Einwohner-Landes Slowenien das Ja-Wort gegeben. Mitja Blažic und Niki Kern nannten die Verpartnerungs-Zeremonie allerdings "erniedrigend". "Das hat sich mehr so angefühlt, als ob wir eine Pkw-Zulassung beantragen", so Blažic in einem Interview nach der Trauung. Dem Gesetz nach dürfen bei der Zeremonie keine Zeugen anwesend sein, sondern nur das Paar und der Standesbeamte. Die Eingetragene Partnerschaft ist zudem beschränkt auf das Eigentums- und Erbrecht. Bei der Sozialversicherung oder im Steuerrecht werden die Lebenspartner nach wie vor wie Fremde behandelt; außerdem sind sie nicht offiziell miteinander verwandt. Schwul-lesbische Gruppen nannten das Gesetz daher nur einen "ersten Schritt". Im Juli hatte das Parlament die Homo-Ehe mit klarer Mehrheit beschlossen (queer.de berichtete). (dk)














