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Jamie Bell (li.) und Richard Gadd übernehmen die Hauptrollen bei "Half Man" (Bild: BBC)

Nach seinem globalen Erfolg mit der Netflix-Serie "Rentierbaby" im Jahr 2024 kehrt der Emmy-Preisträger Richard Gadd (36) schon bald mit einem neuen Serienprojekt zurück. Die sechsteilige Miniserie "Half Man", eine Koproduktion von HBO und der BBC, startet im deutschsprachigen Raum am 25. April auf HBO Max. Die Episoden werden im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht.

Darum geht es in "Half Man"

Anders als sein Vorgängerwerk ist "Half Man" keine Nacherzählung von Gadds eigenem Leben. In "Rentierbaby" hatte Gadd unter anderem seine Liebe zu einer trans Frau verarbeitet (queer.de berichtete). Die neue Produktion ist eine fiktive, über drei Jahrzehnte spannende Geschichte. Im Zentrum stehen die zwei "Brüder" Niall und Ruben, die zwar nicht blutsverwandt, aber durch das Schicksal unzertrennlich miteinander verbunden sind.

Die Handlung setzt ein, als Ruben nach langer Funkstille völlig verändert auf Nialls Hochzeit auftaucht. Ein plötzlicher Gewaltausbruch dient als Katalysator für eine Zeitreise, die die Zuschauer*­innen zurück in die Achtzigerjahre führt und die komplexe, oft zerbrechliche Dynamik ihrer Beziehung bis in die Gegenwart beleuchtet. Gadd beschreibt die Serie als eine Untersuchung moderner Männlichkeit und der Frage, was es heute eigentlich bedeutet, "ein Mann" zu sein.

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Diese Darsteller*innen sind dabei

Neben Serienschöpfer Richard Gadd übernimmt der BAFTA-Preisträger Jamie Bell ("Billy Elliot") die zweite Hauptrolle. Zum weiteren Ensemble gehören unter anderem Neve McIntosh und Marianne McIvor als die Mütter der beiden Protagonisten. Stuart Campbell und Mitchell Robertson verkörpern die jüngeren Versionen von Ruben und Niall. Die Regie für die sechs Folgen teilen sich Alexandra Brodski und Eshref Reybrouck. (spot/cw)

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