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  • 10. Oktober 2006 46 1 Min.

Stuttgart (queer.de) - Bei der jährlichen Bundesmitgliederversammlung haben die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Stuttgart einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist der Berliner Arnd Lange, der bisher als Regionalvorsitzender der LSU-Ost tätig gewesen ist. Der bisherige Bundesvorsitzende Roland Heintze trat nicht mehr an. Den Stellvertreterposten übernehmen nun der 33-jährige NRW-Landtagsabgeordnete Marc Ratajczak und Björn Beck (29) aus Wiesbaden. Grußredner der Veranstaltung waren neben dem Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl.
Lange: Union soll nicht länger "Bremser-Partei" sein
Der neue Bundesvorsitzende will die CDU/CSU dazu bewegen, in ihrer Gesellschaftspolitik mehr auf Lesben und Schwule einzugehen: "Meine Erfahrung aus Berlin zeigt, dass argumentatives Werben zu modernen Positionen führt, und die Union sich von der bisherigen 'Bremser-Partei' in dieser Frage verabschiedet. Die längst überfällige Beseitigung von steuerlicher Ungleichbehandlung zwischen Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften muss nun zügig umgesetzt werden, auch das ist Teil einer sinnvollen Reformpolitik", erklärt Lange. "Das neue Grundsatzprogramm der CDU muss diese gesellschaftspolitischen Aspekte widerspiegeln, weshalb wir uns auch hier deutlich vernehmbar in die Diskussion in der Partei einbringen werden". (pm/dk)

-w-

#1 bastian1983Anonym
  • 10.10.2006, 12:31h
  • Glückwunsch dem neuen Vorsitzenden!

    Und toi toi toi für ein geschicktes Händchen um die Union auch weiterhin auf den richtigen Kurs in Sachen Homopolitik zu bringen...
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#2 RheinSchwuppeAnonym
  • 10.10.2006, 12:33h
  • Wünsche den CDU-Schwuppen viel Glück. Den Einsatz finde ich super, vielleicht bewegen die mal was. Dann kriegt ihr auch mein Kreuzchen
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#3 FelixAnonym
  • 10.10.2006, 12:39h
  • Wo hat denn "argumentatives Werben" in der Union bisher zu moderateren Ansichten geführt?

    Ist eigentlich auch logisch: die Ablehnung der Union ist ja nicht argumentativ begründet (da habe ich noch nichts gehört, was man nicht als falsch entlarven kann), sonderen rein ideologisch. Und bei Ideologie haben Argumente noch nie was gebracht.

    Im Übrigen: Schwule und Lesben werden (vor allem durch die Union und die Kirche) seit Jahrzehnten diskriminiert! Wir wollen nicht warten, bis irgendwann vielleicht (vielleicht aber auch nicht) die Union uns gnädigerweise ein kleines Almosen gibt. Wir wollen VOLLE Gleichberechtigung (die es nur mit Öffnung der Ehe gibt) und zwar JETZT!!

    Aber die LSU, die sich noch nicht mal zu einem CSD traut, die selbst auch nicht die Ehe öffnen will (also keine echte Gleichberechtigung, sondern nur gnädige Almosen will), etc. wird wohl - wie bisher auch - in der Union ungehört bleiben.

    Die Union ist und bleibt für Schwule, Lesben, etc. unwählbar! Daran ändert auch so ein Pseudoverein nichts, der in der Partei kein Gewicht hat und selbst hinter den Forderungen anderer Parteien zurückbleibt!
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