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- 10. Oktober 2006 1 Min.
Stuttgart (queer.de) - Bei der jährlichen Bundesmitgliederversammlung haben die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) in Stuttgart einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist der Berliner Arnd Lange, der bisher als Regionalvorsitzender der LSU-Ost tätig gewesen ist. Der bisherige Bundesvorsitzende Roland Heintze trat nicht mehr an. Den Stellvertreterposten übernehmen nun der 33-jährige NRW-Landtagsabgeordnete Marc Ratajczak und Björn Beck (29) aus Wiesbaden. Grußredner der Veranstaltung waren neben dem Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl.
Lange: Union soll nicht länger "Bremser-Partei" sein
Der neue Bundesvorsitzende will die CDU/CSU dazu bewegen, in ihrer Gesellschaftspolitik mehr auf Lesben und Schwule einzugehen: "Meine Erfahrung aus Berlin zeigt, dass argumentatives Werben zu modernen Positionen führt, und die Union sich von der bisherigen 'Bremser-Partei' in dieser Frage verabschiedet. Die längst überfällige Beseitigung von steuerlicher Ungleichbehandlung zwischen Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften muss nun zügig umgesetzt werden, auch das ist Teil einer sinnvollen Reformpolitik", erklärt Lange. "Das neue Grundsatzprogramm der CDU muss diese gesellschaftspolitischen Aspekte widerspiegeln, weshalb wir uns auch hier deutlich vernehmbar in die Diskussion in der Partei einbringen werden". (pm/dk)
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Und toi toi toi für ein geschicktes Händchen um die Union auch weiterhin auf den richtigen Kurs in Sachen Homopolitik zu bringen...