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  • 10. Oktober 2006 8 2 Min.

Los Angeles (queer.de) - Einer Studie der University of California zufolge belebt die Öffnung der Ehe die Wirtschaft. Die Untersuchung trägt den Titel "Die Auswirkungen von Ehe-Gleichheit und Eingetragenen Partnerschaften auf Industrie und Wirtschaft". Demnach seien Mitarbeiter in Firmen, die den Partner von schwulen oder lesbischen Mitarbeitern anerkennen, glücklicher und gesünder - dieser Effekt würde die zusätzlichen Kosten für die Firmen mehr als ausgleichen. "Die Politik und die Privatwirtschaft hat noch nicht die potenziellen Gewinn für die gesamte Ökonomie verstanden, der von der Gleichstellung von Homo-Paaren ausgehen würde", so Lee Badgett, Professorin an der UCLA. Die Anerkennung der Partnerschaft erhöhe die Zufriedenheit im Job und senke die Kosten für Neueinstellungen und Trainingsprogramme. Auch heterosexuelle Mitarbeiter fühlten sich in der offenen Atmosphäre wohler. Die Arbeitgeber aus rückständigen Bundesstaaten könnten zudem Mitarbeiter an Staaten mit liberaleren Gesetzen verlieren.
2 Milliarden extra für Hochzeits-Industrie
Außerdem würden bei einer Öffnung der Ehe andere Teile der Wirtschaft profitieren: So würden die "neuen Ehe-Schließungen alleine zwei Milliarden Dollar für Betriebe in der Hochzeits-Branche" bedeuten, so die Studie. Bereits jetzt hätten Hotels, Lebensmittellieferanten, Floristen und ähnliche Betriebe Zuwächse in Staaten wie Massachusetts und Kalifornien beobachtet, in denen Homo-Paare bereits heiraten oder sich verpartnern können. (dk)

-w-

#1 hwAnonym
  • 10.10.2006, 15:31h
  • ja, die frau ist klug.
    das nächste mal könnte sie eine globale studie machen, so über den schleier, der schlecht ist für die kosmetik-industrie, die mode überhaupt.
    und dieses ächten von tabak, alkohohl und bildern durch strenggläubige moslems ist definitiv eine konjunkturbremse.
    bin mal gespannt wieviel milliarden da zusammenkommen. ist ja ein riesenmarkt, halt noch nicht befreit.
    die größten anbieter weltweit kenn ich, wenn´s soweit ist kauf ich aktien.
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#2 Eike StedefeldtAnonym
  • 10.10.2006, 16:07h
  • Frau Professorin ist wirklisch schlau und weiß, auf welchem Wege sich aus den Lohnabhängien noch mehr Profit rausholen läßt. So was ist immer eine Pressemeldung wert. Vergessen hat sie nur das Homo-Scheidungs-Business, damit ist noch viel mehr rauszuholen, dank Anwalts- und Gerichtspflicht kostet alleine in Deutschland zum Beispiel jede (Homo-)Scheidung mindestens 5000 Euro , hinzu kommt in vielen Fällen die gesetzlich vorgeschriebene Trennungszeit, also doppelte Haushaltsführung: Mieten, Betriebskosten, zusätzlicher Möbelbedarf etc. Da zieht die Konjunktur erst richtig an! Feine Sache, das!
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#3 rudolfAnonym
  • 10.10.2006, 22:25h
  • @Meine beiden Vorredner

    Ja, bei den Puritanern geht's dünn durch die Rippen und das Schöne ist genauso verpönt wie alles, was Freude bringt . Das ist bei evangelikalen Puritanern genauso wie bei der stalinistischen wie der islamistischen Fraktion (Was hinter den Mauern der Funktionärspaläste geschieht, steht auf einem anderen Blatt.)

    Wahre Linke haben nix gegen Hochzeitstorten, ob schwul ob hetero, und sie wollen "Zuckererbsen nicht minder. Ja, Zuckererbsen für jedermann, Sobald die Schoten platzen! Den Himmel überlassen wir Den Engeln und den Spatzen."

    Nicht jeder ist nämlich mit einer zukünftigen Utopie oder einem jenseitigen Paradies zufriedenzustellen. Es gibt auch Leute, die einfach nur leben wollen. Und die andere nicht leben lassen wollen.
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