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Kanada

Auf den Spuren von "Heated Rivalry"

Viele Szenen der queeren Erfolgsserie "Heated Rivalry" wurden in der kanadischen Provinz Ontario gedreht. Nicht nur Fans können die Originalschauplätze ganz leicht selbst entdecken.


See in Muskoka (Bild: Destination Ontario)
  • 4. April 2026, 10:30h 4 Min.

Leidenschaft, Rivalität und große Gefühle auf dem Eis: Die Serie Heated Rivalry auf HBO Max hat weltweit eine treue Fangemeinde gewonnen. Viele Szenen der sechsteiligen Miniserie wurden in der kanadischen Provinz Ontario gedreht, einzelne Außenaufnahmen auch in Montréal, Québec. Von der Skyline Torontos über historische Straßenzüge in Hamilton bis zu den idyllischen Seenlandschaften Muskoka können Fans die Originalschauplätze der Serie heute selbst entdecken.

Die Serie basiert auf der "Game Changers"-Romanreihe der kanadischen Autorin Rachel Reid und erzählt über mehr als ein Jahrzehnt die intensive Beziehung zwischen dem kanadischen Eishockeyspieler Shane Hollander und seinem russischen Rivalen Ilya Rozanov (queer.de berichtete).

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Hamilton: Vielseitige Kulisse für internationale Schauplätze

Während der Dreharbeiten entwickelte sich Hamilton zu einem der wichtigsten Drehorte der Serie. Die Stadt diente als wandlungsfähige Filmkulisse für verschiedene internationale Orte, von Moskau bis Montréal.

Ein markanter Schauplatz ist die historische Liuna Station, ein ehemaliger Bahnhof im Beaux-Arts-Stil, der in der Serie als Kulisse für glamouröse Gala-Szenen genutzt wurde. Ebenfalls in Hamilton befindet sich die FirstOntario Concert Hall. Hier präsentieren Shane und Ilya in einer Szene gemeinsam die Major League Hockey Awards und posieren für ein Selfie auf der Bühne.


Liuna Station in Hamilton (Bild: Tourism Hamilton)

Fans der emotionalen Szene zwischen Shane und seinen Eltern können das Restaurant aus der Serie sogar im echten Leben besuchen: Das italienische Lokal Ciao Bella liegt in der Augusta Street im Herzen der Stadt.

Auch Ilyas Joggingrunde durch Moskau wurde in Hamilton gedreht, genauer gesagt im historischen Dundurn Castle mit seinem weitläufigen Park. Das Schloss bietet Führungen an und ist das ganze Jahr über Schauplatz besonderer Veranstaltungen. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv für Serienfans ist der sogenannte Pink Tunnel, offiziell Ferguson Avenue Tunnel, eine bunt bemalte Fußgänger*innen-Unterführung mit auffälliger Graffiti-Kunst.

Weitere Drehorte in Hamilton sind unter anderem die Le Tambour Tavern sowie das Café Relay Coffee Roasters, das für die Dreharbeiten kurzerhand in einen New Yorker Smoothie-Shop namens "Straw + Berry" verwandelt wurde.

Toronto: Weltstadt mit filmischem Doppelleben


Joni Restaurant im Park Hyatt Toronto (Bild: Destination Ontario)

Auch Kanadas größte Metropole spielt eine wichtige Rolle in der Serie. Das elegante Joni Restaurant im Park Hyatt Toronto dient in der Episode "Rookies" als Kulisse für eine Szene, die eigentlich in Las Vegas spielt. Die Rooftop-Bar Lavelle im angesagten King West Viertel wiederum übernimmt die Rolle eines Treffpunkts in Tampa Bay, wo sich Shane und Ilya vor den All-Star-Spielen begegnen.

Nicht umsonst trägt Toronto seit Jahren den Spitznamen "Hollywood North". Gemeinsam mit Städten wie Hamilton gehört die Metropole zu den wichtigsten Filmproduktionsstandorten Nordamerikas. Internationale Filmstudios schätzen die vielseitige Architektur, moderne Produktionsstudios sowie die Nähe zu spektakulären Naturlandschaften. Immer wieder verwandeln sich Straßen und Gebäude der Region in Filmkulissen.

Guelph: Wo Eishockey zum Leben erwacht

Guelph, etwa eine Stunde westlich von Toronto, gilt als klassische kanadische Hockey-Stadt. Im Sleeman Centre spielt das Juniorenteam Guelph Storm aus der Ontario Hockey League, einer der wichtigsten Nachwuchsligen für zukünftige NHL-Spieler. Hier wurden zentrale Spielszenen, Trainingseinheiten sowie eine wichtige Szene zwischen den Nebenfiguren Kip Grady und Scott Hunter gedreht.

Muskoka: Das romantische Herzstück der Serie


Hockey in Muskoka (Bild: Destination Ontario)

Das meistdiskutierte Kapitel der ersten Staffel, die finale Episode "The Cottage", führt in eine der ikonischsten Landschaften Ontarios: Muskoka. Gedreht wurde am realen Barlochan Cottage in den Muskoka Lakes, rund zwei Autostunden nördlich von Toronto. Die Region gilt mit ihren Wäldern, Felsen und unzähligen Seen als Inbegriff des kanadischen Cottage-Lebens.

Besonders spannend für Fans: Das Cottage aus der Serie kann tatsächlich gebucht werden. Nach der Ausstrahlung der Serie wurde das luxuriöse Seehaus über Airbnb angeboten und war innerhalb kurzer Zeit für viele Termine ausgebucht (queer.de berichtete).

Ontario als Filmkulisse

Mit seinen malerischen Landschaften, pulsierenden Metropolen und charmanten Kleinstädten zählt Ontario seit Jahren zu den gefragtesten Filmkulissen Nordamerikas. Viele der Drehorte sind frei zugänglich und können von Besucher*innen erkundet werden. "The Handmaid's Tale", "The Boys", "Suits", "The Umbrella Academy", "Gilmore Girls", "Anne of Green Gables", "IT" sowie Guillermo del Toros "The Shape of Water" wurden allesamt in Ontario gedreht und zeigen, wie wandelbar die Provinz vor der Kamera ist.

Wer tiefer in die Filmgeschichte der Region eintauchen möchte, kann zudem geführte Touren unternehmen, etwa die Hollywood North Experience Tour in Toronto, die bekannte Drehorte der Stadt vorstellt. (cw/pm)

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