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"Eat Pray Bark"

Queere Hundekomödie in 49 Ländern in Top Ten

Rúrík Gíslason spielt in "Eat Pray Bark" einen Hundetrainer, Alexandra Maria Lara eine Politikerin und Devid Striesow einen schwulen Professor. Weltweit streamten Millionen in den ersten April-Tagen die deutsche Netflix-Produktion.


Das schwule Paar Ziggy (Doğa Gürer) und Helmut (Devid Striesow) behandelt seine Terrier-Hündin Gaga wie ein Baby (Bild: Stephan Rabold / Netflix)
  • 8. April 2026, 06:34h 3 Min.

Die deutsche Komödie "Eat Pray Bark" hat es in den weltweiten Netflix-Wochencharts auf Platz zwei der nicht englischsprachigen Filme geschafft. Rund 7,0 Millionen Aufrufe wurden zwischen dem 1. und 6. April erzielt. In dem Film begeben sich fünf Hunde-Besitzer*innen aus München mit ihren tierischen Lieblingen auf die Reise in ein Trainingscamp in den Tiroler Alpen.

Die Hundekomödie mit Alexandra Maria Lara, Devid Striesow und der ersten größeren Schauspielrolle für Ex-Fußballprofi Rúrík Gíslason hatte damit vergangene Woche sogar mehr Abrufe als etwa der britische Action- und Kriminalfilm "Peaky Blinders – The Immortal Man" mit Cillian Murphy (5,9 Millionen) oder auch der Langzeit-Hit "KPop Demon Hunters" (5,1 Millionen).

Meistgeguckter Netflix-Film u.a. in Ungarn und der Ukraine

In 49 Ländern landete "Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten" (Start war am 1.4.) über die Osterfeiertage in den Top Ten der Filme, wie Netflix mitteilte. Darunter waren Thailand, Brasilien, Kanada, Spanien und Österreich.

In fünf Ländern – nämlich in der Ukraine, in Ungarn, in Luxemburg, in der Schweiz und in Deutschland – war der Film vergangene Woche sogar der meistgeguckte beim Streamingdienst Netflix.

Ex-Fußballer Gíslason als Hundetrainer

"Der Wohlfühlfilm erzählt die Geschichte von fünf Hundebesitzern, die bei einem legendären Lehrer in den Bergen Hilfe für ihre ungezogenen Vierbeiner suchen", formuliert es Netflix in seiner Mitteilung zu den Wochencharts (30. März bis 6. April) – "nur um festzustellen, dass sie selbst etwas Erziehung gebrauchen könnten". Den sagenumwobenen Hundetrainer Nodon spielt Gíslason, der einst für Island kickte, im Jahr 2021 die RTL-Tanzshow "Let's Dance" gewann und jetzt ein Promi im deutschsprachigen TV-Geschäft ist.


Der queere Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz hat einen amüsanten Cameo-Auftritt in "Eat Pray Bark" (Bild: Stephan Rabold / Netflix)

Der Titel "Eat Pray Bark" erinnert an die Bestsellerverfilmung "Eat Pray Love" mit Julia Roberts auf Selbstfindungstrip – nur dass "Liebe" durch "Bellen" ersetzt worden ist.

Schwules Paar mit Beziehungsproblemen

Alexandra Maria Lara spielt eine bayerische Politikerin namens Ursula Brandmeier, die nach einem Talkshow-Patzer mit viral gegangenem Hundehasser-Kommentar ihr Image mit einem Vierbeiner aufbessern möchte, aber mit dem Tier nicht klarkommt.

Devid Striesow spielt den schwulen Literaturprofessor Helmut, der zusammen mit seinem Partner Ziggy (Doğa Gürer) der Yorkshire-Terrier-Hündin Gaga ein Zuhause gibt. Sie behandeln ihren Hund allerdings total übertrieben wie ein Baby. Die beiden streiten sich ständig – oft laut, dramatisch und ziemlich überzogen. Dabei geht es weniger um den Hund, sondern eigentlich um ihre eigene Beziehung.

Nicht zuletzt hat auch der queere Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz einen amüsanten Cameo-Auftritt (queer.de berichtete).

Am "Eat Pray Bark"-Drehbuch schrieb unter anderem Jane Ainscough mit ("Lassie – Eine abenteuerliche Reise"), Regie führte Marco Petry ("Spieleabend"). Produktionsfirma der Komödie ist Olga Film ("Der bewegte Mann", "Kirschblüten – Hanami"), ein Unternehmen der Constantin Film. (cw/dpa)

Infos zum Film

Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten. Komödie. Deutschland 2026. Regie: Marco Petry. Cast: Alexandra Maria Lara, Anna Herrmann, Devid Striesow, Doğa Gürer, Rúrik Gíslason, Kerim Waller, Catalina Navarro Kirner, Martin Leutgeb, Brigitte Kren, Yvonne Yung Hee Bormann. Laufzeit: 91 Minuten. Sprache: deutsche Originalfassung. FSK 6. Seit 1. April 2026 auf Netflix
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