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Angermünde macht den Anfang
Am Samstag startet die CSD-Saison 2026
- 9. April 2026, 06:42h 1 Min.

Symbolbild
Die Saison der Christopher Street Days (CSD) in Deutschland startet bereits im April. Den Auftakt macht die brandenburgische Kleinstadt Angermünde an diesem Samstag, den 11. April 2026 mit dem Motto "Bunt ist stärker als Hass". "Damit setzt die Region ein frühes Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und queeres Leben – und zeigt, dass Pride nicht nur in großen Metropolen stattfindet", heißt es von den Veranstalter*innen bei Facebook.
Zwei Wochen später – am 25. April 2026 – folgen ein CSD in Schwedt in der Uckermark sowie ein CSD in Schönebeck (Sachsen-Anhalt). In Lüneburg und Heidelberg finden an diesem Tag Dyke*Marches statt.
Bis zum Herbst stehen in Deutschland weit über 100 Pride-Veranstaltungen auf dem Programm. Den Abschluss der CSD-Saison 2026 bilden Emmendingen, Herzogenaurach, Kaiserlautern, Landshut und Stendal am 26. September. Die größeren Demo-Paraden etwa in Berlin, Köln, München und Hamburg starten in den Sommermonaten (Alle CSD-Termine 2026 auf queer.de).
Der CSD erinnert an die New Yorker Stonewall-Aufstände im Jahr 1969, setzt ein Zeichen für queere Sichtbarkeit und versteht sich als Protest für gleiche Rechte, Vielfalt und Akzeptanz. Deutschlandweit gab es in den letzten Jahren vermehrt Gegendemonstrationen und Störversuche aus der rechten Szene. (cw/dpa)
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