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20-Jähriger festgenommen
Haus von OpenAI-Chef Sam Altman mit Molotowcocktail angegriffen
In San Francisco wurde das Eingangstor des schwulen Techmilliardärs Sam Altman angegriffen und in Brand gesetzt. Die Polizei geht von einer gezielten Aktion gegen den OpenAI-Chef aus.

Sam Altman ist seit 2019 mit einer kurzen Unterbrechung CEO des Softwareunternehmens OpenAI (Bild: Steve Jurvetson / wikipedia)
- 11. April 2026, 08:10h 2 Min.
Das Haus des Chefs des KI-Pioniers und ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, ist mit einem Molotowcocktail angegriffen worden. "Heute am frühen Morgen hat jemand einen Molotowcocktail auf das Haus von Sam Altman geworfen und auch Drohungen an unserem Hauptquartier in San Francisco ausgesprochen", sagte ein Sprecher des KI-Unternehmens am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Verletzt worden sei niemand. Der Verdächtige sei festgenommen worden.
Die Polizei von San Francisco bestätigte die Attacke auf das Luxusanwesen des schwulenTech-Unternehmers in der kalifornischen Großstadt. Ein Mann habe einen Brandsatz geworfen und dabei das Tor des Anwesens in Brand gesetzt. Er sei dann geflohen. Kurz darauf sei ein Notruf vom OpenAI-Sitz eingegangen. "Als die Polizisten eintrafen, erkannten sie den Mann als den selben Verdächtigen vom vorherigen Vorfall und nahmen ihn umgehend fest", erklärte die Polizei.
Motiv bislang unklar
Das Motiv des nach Polizeiangaben 20-Jährigen war zunächst unklar. Zuletzt sind Altman und OpenAI aber Ziel von Protesten von Gegner*innen Künstlicher Intelligenz geworden, die die Technologie als Gefahr für die Menschheit ansehen. Kritik entzündet sich unter anderem daran, dass OpenAI dem US-Verteidigungsministerium seine Dienste anbietet.
OpenAI hatte seinen Chatbot ChatGPT Ende 2022 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wodurch die Möglichkeiten von KI schlagartig einem großen Publikum bewusst wurden. Zugleich wuchsen die Befürchtungen über mögliche Gefahren der Technologie.
Coming-out mit 16 Jahren
Sam Altman hatte sich mit 16 Jahren als schwul geoutet. Nachdem eine christliche Gruppe eine Versammlung zum Thema Sexualität an seiner John Burroughs School in Ladue boykottierte, wandte sich Altman an die gesamte Gemeinde und verkündete, dass er homosexuell sei.
In der Öffentlichkeit spricht Altman wenig über seine sexuelle Orientierung. Der in St. Louis im Bundesstaat Missouri aufgewachsene Manager sagte etwa in einem Interview mit dem Magazin "Esquire" im Jahr 2014, dass das Internet ihm als Jugendlicher im konservativ geprägten Mittleren Westen geholfen habe, seine Homosexualität zu akzeptieren. Er habe zunächst niemanden gehabt, mit dem er über das Thema habe sprechen können, im Netz aber Gesprächspartner und "menschliche Verbindung" gefunden.
2024 wurde bekannt, dass er seinen Freund auf dem gemeinsamen Anwesen in Hawaii geheiratet hat (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr outete sich Altman als Fan von US-Präsident Donald Trump (queer.de berichtete).















