https://queer.de/?5761
- 13. Oktober 2006 2 Min.
Washington (queer.de) - Der Foley-Skandal trägt immer absurdere Züge: Jetzt verteidigte der republikanische Abgeordnete Christopher Shays mit einem umstrittenen Vergleich den Kongress-Präsidenten Dennis Hastert, dem vorgeworfen wird, die Affäre über Monate oder sogar Jahre unter den Tisch gewischt zu haben. "Ich weiß, dass Hastert nicht mit seinem Wagen von einer Brücke gefallen ist und einen jungen Mensch im Wasser gelassen hat, um dann am nächsten Tag eine Pressekonferenz zu geben", so der republikanische Abgeordnete aus dem Bundesstaat Connecticut zu "The Hartford Courant". "Dennis Hastert hat niemanden getötet." Er bezieht sich mit dieser Aussage auf einen Unfall des demokratischen Senators Ted Kennedy, der 1969 bei einem Sturz seines Autos in einen Fluss überlebte, seine Beifahrerin aber ertrank. Kennedy kontaktierte dann zunächst seinen Rechtsanwalt und die Familie des Opfers, bevor er 10 Stunden nach dem Unfall zur Polizei ging. Dafür wurde er später zu zwei Monaten auf Bewährung verurteilt. Grund für die Attacke des Republikaners 37 Jahre nach dem Unfall: Letzte Woche hat Kennedy für Diane Farrell, Shays direkte Kontrahentin, einen Wahlkampfauftritt gehabt. "Chris verliert seine Nerven in einem knappen Rennen", kommentierte Farrell die Ausführungen ihres Kontrahenten. Die Demokratische Partei kämpft derzeit darum, bei den Wahlen in gut drei Wochen nach zwölf Jahren die Mehrheit der Republikaner zu brechen.
Praktikant: Foley ist Hinternklopfer
Ein Kongressbote hat unterdessen dem "Michigan Daily" verraten, dass er gesehen habe, wie Mark Foley 2001 einem anderen minderjährigen Praktikanten im Plenum auf den Hintern geklopt hat. Richard Nguyen betrachtete das als "fragwürdige Handlung", wusste aber nicht, wie er es interpretieren sollte. "Ich war nicht sicher, ob das eine normale soziale Norm war. Sportler klopfen sich doch auch die ganze Zeit auf die Hintern." Er selbst absolvierte das Praktikum im Repräsentantenhaus im Alter von 16 Jahren: "Ich habe mich dort immer sicher gefühlt", erinnert er sich heute. "Aber ich war ja auch ein Praktikant der Demokraten." Der Kongressabgeordnete Mark Foley ist Ende September von seinen Ämtern zurückgetreten, nachdem erotische Chats zwischen dem Republikaner und einem minderjährigen Praktikanten bekannt geworden war. (dk)










Mal sehen wieviele Bibelstunden es dafür gibt. Einem Volk das über die entbößten Nippel von Janett Jackson mehr diskutiert als über die Menschenrechtsverletzungen in Guantamo Bay dem ist einfach nicht zu helfen.
Die sollten mal lieber über essentielle Sachen diskutieren wie die fähige Regierung die das Land in die größte Kreise seit Jahrzehnten gebracht hat. Aber das ist im Zweifel Nebensache wenn man über Schwule debatieren kann.
Dem Abschaum derMenschheit ...
God bless america