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  • 17. April 2026, 08:16h 1 Min.

Symbolbild: Regenbogen­fahne vor dem Kölner Dom (Bild: KölnTourismus)

Ab sofort können über das LSBTI-Förderprogramm der Stadt Köln Anträge für die Förderung von Projekten eingereicht werden, die zum Abbau von Diskriminierung und Gewalt gegen gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten beitragen. Angesprochen sind eingetragene und nicht eingetragene Vereine, GmbHs, Initiativen, Gruppen, Schulen sowie Einzelpersonen der Kölner Stadtgesellschaft.

Das Gesamtbudget für 2026 beträgt 70.000 Euro. Die Höhe der einzelnen Projektförderungen kann zwischen mindestens 500 Euro und maximal 7.000 Euro liegen. Die Dauer der Projekte kann bis zu einem Jahr sein. Die Antragsfrist endet am 13. Mai 2026.

Ziel des Programms ist es, Projekte zu fördern, die zum Abbau von queer­feindlicher Gewalt und Diskriminierung beitragen. Dabei kann es sich um umfangreichere Projekte, wie zum Beispiel eine Veranstaltungsreihe, eine Kampagne oder einen Fachtag handeln. Aber auch kleinere Projekte, wie etwa eine Sensibilisierungsschulung zum Themenbereich sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, ein Empowerment-Training oder ein Workshop zum Abbau von Vorurteilen, können gefördert werden.

"In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für queere Menschen gebessert. Dennoch erleben queere Menschen auch in Köln weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Köln. "Einer queer­feindlichen Haltung kann mit geeigneten Projekten begegnet werden." (cw)

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