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"Zeugen der Wahrheit"
Drama über die ersten Augenzeugen des Holocaust
Das Historiendrama "Zeugen der Wahrheit" erzählt nach wahren Begebenheiten von zwei jüdischen Männern, die in einem nationalsozialistischen Vernichtungslager zur Zwangsarbeit gezwungen werden.

"Zeugen der Wahrheit" erzählt die wahre Geschichte von Solomon Wiener und Michael Podchlebnik, die lange kaum bekannt war (Bild: Pandastorm)
- 20. April 2026, 09:13h 2 Min.
Im Januar 1942 errichten die Nationalsozialisten im besetzten Polen heimlich ein Vernichtungslager. Dort werden Solomon Wiener (Oliver Jackson-Cohen) und Michael Podchlebnik (Jeremy Neumark Jones) als Totengräber gefangen gehalten. Die beiden jüdischen Männer sind gezwungen, die Leichen ermordeter Männer, Frauen und Kinder zu begraben und so Teil einer Maschinerie zu werden, die die Spuren des Massenmords verwischen soll.

"Zeugen der Wahrheit" ist als Blu-ray und digital erschienen
Aus dieser Situation heraus wächst ein Entschluss, der lebensgefährlich ist: Die Außenwelt soll erfahren, was an diesem Ort geschieht. Während um sie herum systematisch Menschen ermordet werden, planen Solomon und Michael die Flucht. Ihr Ziel ist nicht nur das eigene Überleben. Sie wollen als erste Augenzeugen des Holocausts berichten, was sie gesehen haben, und eine Öffentlichkeit schaffen für ein Verbrechen, das damals noch im Verborgenen organisiert wird. Zum Ensemble gehört auch David Kross.
"Zeugen der Wahrheit" erzählt die wahre Geschichte von Solomon Wiener und Michael Podchlebnik, die lange kaum bekannt war. Regisseur Lior Geller konzentriert sich dabei auf den Versuch, unter unmenschlichen Bedingungen Beweise zu sichern und die Wahrheit nach draußen zu tragen. Der Film zeigt nicht nur die Brutalität des nationalsozialistischen Terrors, sondern auch den Widerstand zweier Männer, die sich gegen das Schweigen stellen.
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Dass "Zeugen der Wahrheit" (Amazon-Affiliate-Link ) auf realen Ereignissen beruht, verleiht dem Drama zusätzliches Gewicht. Im Zentrum steht nicht Heldentum, sondern der verzweifelte Versuch, Zeugnis abzulegen, bevor auch die letzten Spuren vernichtet werden. Yad Vashem würdigte den Film als wichtigen Beitrag zur Erinnerung an den Holocaust und an jene, die das Unfassbare bezeugen konnten. Damit rückt das Drama eine Geschichte in den Mittelpunkt, die in der öffentlichen Erinnerung lange nur eine geringe Rolle spielte. (dd/pm)
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