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Weiterhin kein Reboot geplant
"The Big Bang Theory": Jim Parsons will nicht als Sheldon zurück
Zwölf Staffeln, vier Emmys – und bislang keine Neuauflage: Der schwule Schauspieler Jim Parsons hat klargestellt, dass er für ein Reboot von "The Big Bang Theory" aktuell nicht zur Verfügung stünde.

Jim Parsons als Sheldon Cooper in "The Big Bang Theory" (Bild: CBS)
- 21. April 2026, 06:06h 2 Min.
Bittere Nachrichten für alle "TBBT"-Fans: Jim Parsons (53) hat keine Sehnsucht nach Sheldon Cooper. Das ist, in aller Kürze, die Botschaft, die der schwule Emmy-Preisträger beim Auftritt in der US-Talkshow "The View" mitgebracht hat. Parsons war eigentlich gekommen, um für seine Rolle im Broadway-Musical "Titanique" zu werben. Doch natürlich ließ sich die Frage nach einer möglichen Rückkehr zu "The Big Bang Theory" von den Moderatorinnen nicht vermeiden.
"Ich glaube nicht, dass ich ein Reboot machen würde", sagte der 53-Jährige. "Ich kann nicht sagen, dass ich ihn vermisse – zum Teil deshalb, weil nach zwölf Jahren in einer TV-Serie, in der sie für diesen konkreten Schauspieler schreiben, sehr viel von mir in dieser Figur steckt. Nicht der Genie-Part, aber viel."
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Parsons, der für seine Darstellung des eigenbrötlerischen Physikers Sheldon Cooper insgesamt vier Primetime Emmy Awards gewann, beschreibt die Figur nicht als fremde Schöpfung, sondern als ein Stück Identität. Es gäbe viel an seinen Eigenschaften und daran, wer er war, so Parsons, das ihn noch heute begleite. Gleichzeitig wundert er sich selbst darüber, wie beständig die Begeisterung der Fans ist. "Je länger es andauert, desto überraschter bin ich, wenn Menschen mich darauf ansprechen", gestand er. Er selbst denke gar nicht mehr häufig daran.
Coming-out während der Ausstrahlung der fünften Staffel
"The Big Bang Theory" lief von 2007 bis 2019. Zwölf Staffeln lang folgte das Publikum Sheldon und seinen Freund*innen durch die Tücken von Wissenschaft, Freundschaft und romantischen Verstrickungen. Jim Parsons outete sich während der Ausstrahlung der fünften Staffel 2012 als schwul (queer.de berichtete).
Dass die Serie endete, war letztlich Parsons' Entscheidung, der seinen Ausstieg verkündete. Seine Mitstreiter*innen sollen davon überrumpelt worden sein, wie mehrere Castmitglieder im Nachhinein berichteten.
Eine vollständige Abkehr von der Figur war es dennoch nicht. Für den Spin-off "Young Sheldon" – eine Prequel-Serie, die die Kindheit der Figur beleuchtet – schlüpfte Parsons erneut in die Rolle: als Erzähler und in einem Gastauftritt in der Abschlussepisode 2024.
Aktuell lieber auf der Theaterbühne
Heute gehören Broadway-Produktionen zu Parsons' bevorzugtem Terrain. Mit "Titanique" – einem komödiantischen Musical, das die Geschichte der "Titanic" mit Céline-Dion-Songs neu erzählt – ist er derzeit am New Yorker Theater aktiv (queer.de berichtete). Der Bühne, nicht dem Fernsehset, gilt offenbar seine Leidenschaft im Moment. (cw/spot)
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