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Offen, unprätentiös und sympathisch
"Niñxs – Das Leben glitzert" auf Deutschlandtour
Für den Dokumentarfilm "Niñxs – Das Leben glitzert" begleitete Kani Lapuerta das trans Mädchen Karla über einen Zeitraum von acht Jahren. Am 8. Mai startet eine Kinotour durch elf deutsche Städte.

Das malerische mexikanische Örtchen Tepoztlán ist die Heimat der 15-jährigen trans Teenagerin Karla (Bild: missing FILMs)
- 25. April 2026, 07:53h 3 Min.
Das malerische mexikanische Örtchen Tepoztlán ist die Heimat von Karla, einer 15-jährigen trans Teenagerin. Unterstützt von ihrer Familie blickt sie voller Hoffnung auf eine selbstbestimmte Zukunft. "Niñxs – Das Leben glitzert" erzählt von Selbstermutigung, Zugehörigkeit und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Über acht Jahre begleitete Kani Lapuerta, selbst trans, Karlas Entwicklung: von den ersten Schritten ihrer Transition bis zum Erwachsenwerden. In einer Umgebung, in der traditionelle Werte und queere Identität aufeinandertreffen, entstehen zwischen Karla und Lapuerta Gespräche, die von Offenheit, Empathie und gegenseitigem Vertrauen geprägt sind. Der Film nähert sich Karla nicht von außen, sondern lässt sie mit ihren Gedanken und Träumen sichtbar werden.
Genaue Alltagsbeobachtungen und imaginative Sequenzen

"Niñxs – Das Leben glitzert" startet am 14. Mai 2026 bundesweit in den Kinos
Die Coming-of-Age-Dokumentation widmet sich Karlas familiären Beziehungen, wichtigen Freundschaften und gesellschaftlichen Erwartungen. Dabei richtet sie den Blick auf einen Alltag, in dem Unsicherheiten, Wünsche, Verletzlichkeit und Lebensfreude nebeneinander bestehen. Karla sucht ihren Platz in einer Welt, die ihr nicht immer selbstverständlich Raum gibt, findet aber zugleich Halt in Menschen, die sie begleiten.
"Niñxs – Das Leben glitzert" verbindet genaue Alltagsbeobachtungen mit imaginativen Sequenzen. Realität und Fantasie gehen ineinander über, wenn Karlas innere Bilder, Träume und Hoffnungen sichtbar werden. So entsteht ein intimes Porträt einer trans Jugendlichen auf dem Land, das die Herausforderungen ihres Aufwachsens ebenso ernst nimmt wie die Freude an Selbstentdeckung.
Lapuertas Film zeigt Transition nicht als isolierten Moment, sondern als Teil eines längeren Prozesses, in dem Identität, Körper, Familie und Umgebung miteinander verwoben sind. Zugleich erzählt die Dokumentation von einer Jugend, die trotz Widerständen von Leichtigkeit und Glitzer geprägt ist.
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Der Film feierte 2025 seine Weltpremiere beim Visions du Réel International Film Festival Nyon und seine Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg. Vom 8. bis 16. Mai ist Kani Lapuerta mit der Doku auf einer Kinotour durch Deutschland unterwegs und macht dabei Stopp in Hamburg, Berlin, Halle, Leipzig, München, Karlsruhe, Frankfurt, Wiesbaden, Köln, Düsseldorf und Münster. (dd/pm)
8. Mai, 18.00 Uhr: Hamburg – Zeise Kinos
9. Mai, 18.00 Uhr: Berlin – Hackesche Höfe
9. Mai, 19.30 Uhr: Berlin – Ladenkino
10. Mai, 14.00 Uhr: Halle – Puschkino
10. Mai, 20.15 Uhr: Leipzig – Passage Kinos
11. Mai, 20.45 Uhr: München – Neues Arena
12. Mai, 18.45 Uhr: Karlsruhe – Schauburg
13. Mai, 18.00 Uhr: Frankfurt – Mal Seh'n Kino
13. Mai, 20.00 Uhr: Wiesbaden – Murnau Filmtheater
14. Mai, 18.00 Uhr: Köln – Filmpalette
14. Mai, 20.00 Uhr: Düsseldorf – Bambi
18. Mai, 18.00 Uhr: Münster – Cinema
16. Mai, 19.30 Uhr: Hamburg – Studio Kinos
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