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Fusion

Queere Communitys in NRW bündeln ihre Kräfte

Die beiden Landesverbände Queeres Netzwerk NRW und Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW beschlossen am Samstag auf simultan abgehaltenen Mitgliederversammlungen jeweils einstimmig ihre Fusion.


Vorstand und Geschäftsführung Queeres Netzwerk NRW (Bild: Queeres Netzwerk NRW)

  • 25. April 2026, 15:33h 2 Min.

Im Rahmen von zwei simultan abgehaltenen Mitgliederversammlungen wurde am Samstag in der Alten Feuerwache in Köln Geschichte geschrieben: Einstimmig wurde die Fusion der beiden Landesverbände Queeres Netzwerk NRW und Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT* NRW) besiegelt. Nach der Fusion des Queeren Netzwerks NRW mit der LAG Lesben NRW im Jahr 2023 ist die Fusion mit dem NGVT* NRW ein weiterer bedeutender Meilenstein für die queeren Communitys in Nordrhein-Westfalen

Die Interessen und Bedarfe der trans und nichtbinären Communitys werden innerhalb des Queeren Netzwerks NRW künftig in Form eines "Besonderen Organs" vertreten. Natascha Zimmermann (Vorstand NGVT* NRW) wechselt mit sofortiger Wirkung in den Vorstand des Queeren Netzwerks NRW. Die insgesamt 18 von den 28 Mitgliedsgruppen des NGVT* NRW, die bislang noch nicht Mitglieder des Queeren Netzwerks NRW waren, wechseln ebenfalls mit sofortiger Wirkung unter das Dach des Queeren Netzwerks NRW.

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"Entscheidender Schritt zur Stärkung queerer Communitys"

"Die 2025 veröffentlichte Lebenslagenstudie 'Queer durch NRW' macht deutlich: Trans*, inter* und nichtbinäre Menschen sind in besonderem Maß von Hass und Gewalt betroffen. Umso wichtiger sind Geschlossenheit und eine starke Interessenvertretung", erklärte Natascha Zimmermann. "Mit der Fusion mit dem Queeren Netzwerk NRW bündeln wir Kräfte – und verleihen den Stimmen der Trans*-Communitys in Nordrhein-Westfalen mehr Gewicht und Durchsetzungskraft!"

"Diese Fusion ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung queerer Communitys", meinte auch Vorstandskollege Patrick Orth. "Denn so unterschiedlich sie sind, verbinden sie gemeinsame Ziele: Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Akzeptanz. Gemeinsam werden wir diese Anliegen künftig mit noch mehr Nachdruck in Politik und Mehrheitsgesellschaft einbringen." (cw/pm)

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