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Einzelkommentar zu:
Papstschelte für Romano Prodi


#23 joshAnonym
  • 17.10.2006, 23:56h
  • @sascha:
    mich interessiert an einer freiheitlich-demokratischen gesellschaft eigentlich nur inwieweit sie bereit ist üner die blossen lippenbekenntnisse und sonntagsreden hinauszugehen. um das zu tun muss sie allen bürgern die gleichen möglichkeiten bieten sich selbst und in diesem zusammenhang ihre liebe zu entdecken, wie du schreibst. dies ist heute nicht der fall. jeder sich selbst später als homosexuell bezeichnende mensch in diesem land hat sich durch mindestens ein jahrzehnt intensive indoktrination und diskriminierung gekämpft, ob er das nun so empfunden hat oder nicht. dies bleibt auch nach seinem outing sein ganzes leben lang so. in einer wirklich freiheitlich-demokratischen gesellschaft würden den kleinkindern alternative lebens- und liebesmodelle vorgelebt. das recht zur freien entscheidung hat als notwendige voraussetzung das wissen um diese. dies ist für kinder die in vornehmlich heterosexuellen elternhäusern aufwachsen, in heteroschulen gehen und heterofernsehen sehen etc. nicht gegeben,.daher sehe ich keine möglichkeit deinem sehr löblichen ansatz (jeder soll seine liebe selbst entdecken und wir reduzieren jetzt mal unser interesse und so) zuzustimmen. bist du demokrat der zufällig schwul ist, oder ein schwuler der demokrat ist. das ist nicht das gleiche.
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