https://queer.de/?57750
Niedersachsen
Osnabrück jetzt offiziell "Regenbogen-Stadt"
- 27. April 2026, 10:03h 1 Min.

Die Mitglieder des Queer-Beirates freuen sich über den Beitritt der Stadt Osnabrück zum internationalen Rainbow Cities Network (v.l.n.r.): Michael Hirsch, Sven Christian Finke-Ennen, Heba Najdi, Martin Pohlmann, Jörn Litsche-Niekamp (Bild: Swaantje Hehmann)
Die Stadt Osnabrück ist dem Rainbow Cities Network beigetreten, um die Lebenssituation von queeren Menschen zu verbessern. Ziel sei es, mehr Sichtbarkeit und Sicherheit zu schaffen sowie den Austausch mit anderen Städten zu stärken, teilte die Kommune in einer Pressemitteilung mit.
Durch das Netzwerk will Osnabrück von erfolgreichen Konzepten anderer Mitglieder profitieren und eigene Erfahrungen einbringen. "Osnabrück ist Friedensstadt. Der Westfälische Frieden hat die Stadt geprägt und schon vor fast 400 Jahren gezeigt, wie eng Toleranz und Dialog zusammenhängen", erklärte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU). "Daher finde ich den Beitritt zum Netzwerk folgerichtig und begrüße ihn."
Bereits bestehende Angebote wie ein Antidiskriminierungsbüro, ein Queer-Beirat und verschiedene Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sollen durch die internationale Zusammenarbeit ergänzt werden.
Das Rainbow Cities Network ist ein Netzwerk von aktuell über 60 Städten, die eine aktive Politik für die Belange von queeren Menschen betreiben. Es wurde am 17. Mai 2013 anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) in Den Haag gegründet. Teilnehmende Städte in Deutschland sind außerdem Berlin, Braunschweig, Bremen, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Mainz, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Oldenburg und Wiesbaden. (mize)









