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Einweihung am 17. Mai 2026
Berlin bekommt queere Grabstätte
- 28. April 2026, 07:49h 1 Min.

Entwurf der Grab- und Gedenkstätte (Bild: Schwulenberatung)
Die Schwulenberatung Berlin lädt am 17. Mai 2026 um 11 Uhr zur feierlichen Einweihung der neuen Grab- und Gedenkstätte für LSBTI ein.
Mit der Grab- und Gedenkstätte auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof im Stadtteil Schöneberg entsteht ein besonderer Ort des Erinnerns und der Sichtbarkeit. Er soll an queere Lebensgeschichten erinnern, Raum für Trauer und Gedenken schaffen sowie ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Vergessen setzen. Im Rahmen der Einweihung wird mit einer feierlichen Kranzniederlegung aller queeren Menschen gedacht, die durch Hass und Gewalt ihr Leben verloren haben.
Die Einweihung findet bewusst am 17. Mai statt, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Weltweit wird an diesem Tag für Menschenrechte, Akzeptanz und Vielfalt eingetreten.
Mit der Idee einer eigenen Grab- und Gedenkstätte für LSBTI war die Schwulenberatung Berlin Anfang vergangenen Jahres an die Öffentlichkeit gegangen (queer.de berichtete). Zur Finanzierung sammelte sie in der Community erfolgreich Spenden. In einem Gestaltungswettbewerb setzte sich im Oktober aus 14 Einreichungen der Entwurf des Berliner Künstlers Ulrich Vogl durch (queer.de berichtete). (cw)















