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- 17. Oktober 2006 1 Min.
Manchester (queer.de) - Ein 15-jähriger Jugendlicher aus dem englischen Manchester ist wegen Mordes an einen Elfjährigen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der zum Tatzeitpunkt 14-jährige Michael Hamer hat seinem jüngeren Mitschüler zunächst mit einer Pfanne wiederholt auf den Kopf geschlagen und dann mit mehreren Messerstichen getötet, weil das Kind seine sexuelle Avancen abwehrte und den Täter als "schwul" bezeichnet hatte. Daraufhin hat Hamer sein Opfer in eine Mülltonne gesteckt und in einem Abwasserkanal in der Nähe der katholischen Schule, die beide besuchten, geworfen. Hamer bleibt dem Urteil zufolge mindestens zwölf Jahre hinter Gittern. Im Prozess hatten Zeugen ausgesagt, Hamer sei in der Schule oft gehänselt worden. Er sei dann von dem Elfjährigen besessen gewesen und lockte ihn unter einem Vorwand in seine Wohnung, in der er das Verbrechen beging. (dk)















Wann hört sowas bloß mal auf?