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  • 17. Oktober 2006 7 1 Min.

Manchester (queer.de) - Ein 15-jähriger Jugendlicher aus dem englischen Manchester ist wegen Mordes an einen Elfjährigen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der zum Tatzeitpunkt 14-jährige Michael Hamer hat seinem jüngeren Mitschüler zunächst mit einer Pfanne wiederholt auf den Kopf geschlagen und dann mit mehreren Messerstichen getötet, weil das Kind seine sexuelle Avancen abwehrte und den Täter als "schwul" bezeichnet hatte. Daraufhin hat Hamer sein Opfer in eine Mülltonne gesteckt und in einem Abwasserkanal in der Nähe der katholischen Schule, die beide besuchten, geworfen. Hamer bleibt dem Urteil zufolge mindestens zwölf Jahre hinter Gittern. Im Prozess hatten Zeugen ausgesagt, Hamer sei in der Schule oft gehänselt worden. Er sei dann von dem Elfjährigen besessen gewesen und lockte ihn unter einem Vorwand in seine Wohnung, in der er das Verbrechen beging. (dk)

#1 NormanAnonym
  • 17.10.2006, 17:07h
  • Ein furchtbarer Vorgang, überall auf der Welt scheint es reichlich Geisteskranke zu geben.

    Wann hört sowas bloß mal auf?
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#2 ssj3vegotenksAnonym
  • 17.10.2006, 17:12h
  • böse.... ist schon erschreckend wohin mobbing führen kann. bestenfalls endet es mit dem gebrochenen selbstbewußtsein des betroffenen, schlimmstenfalls wie oben beschrieben... im prinzip gehört seine schule mitangeklagt.

    leider nutzt dem 11jährigen das sehr wenig. mein absolutes beileid für die familie. und der mark.... tja, der kann sich im knast jetzt defacto schon mal seinen sarg zusammenzimmern, weil ihm komplett die wichtigste lebenszeit genommen wird

    *sarkasmus an* über sexuelle befriedigung wird er sich jedenfalls keinerlei sorgen mehr machen müssen *sarkasmus aus*....
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#3 TimAnonym
  • 17.10.2006, 21:00h
  • "katholischen Schule, die beide besuchten"
    "Hamer sei in der Schule oft gehänselt worden."

    Da sieht man wohin diese erzkonservative religiös-fanatisierte Erziehung führt.
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