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- 17. Oktober 2006 1 Min.
Nyon (queer.de) - Das Strafgericht im französischsprachigen Nyon (Kanton Waadt) hat sechs Männer verurteilt, die 2003 und 2004 Schwule brutal überfallen haben. Wie "20 Minuten" berichtet, kommt der Hauptangeklagte siebeneinhalb Jahren in Haft, die Mittäter erhielten Freiheitsstrafen von sieben, dreieinhalb und zweieinhalb Jahren. Zwei weitere Männer kamen auf Bewährung frei. Die Täter haben ihre Opfer auf einer Autobahnraststätte kennen gelernt. Dort haben sie sexuelles Interesse vorgetäuscht und lockten so die schwulen Männer an "diskretere Orte". Dort haben sie dann ihre Opfer geschlagen, ihnen Geld und Scheckkarten abgenommen und die Herausgabe der Geheimnummer verlangt. In einem Fall hatte ein Mann die falsche Nummer herausgegeben. Er wurde geschlagen, bis er Blut spuckte und ohnmächtig wurde. Dann wurde er von den Tätern liegen gelassen, weil sie befürchteten, er könne sterben. Das Gericht nannte die Taten "barbarisch" und "feige". Die Verurteilten hätten eigentlich keinen Hass gegen Homosexuelle empfunden. Sie hätten sich Homosexuelle als Opfer ausgesucht, weil sie davon ausgingen, dass diese Gruppe nicht zur Polizei gehen würden. (dk)















Und das sage ich, wo ich Schweizer eigentlich gar nicht leiden kann...