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Gratisauftritt in Rio de Janeiro

Gigantisches Konzert: Shakira lockt zwei Millionen an Copacabana

Shakira hat am Samstagabend ein kostenloses Konzert an der Copacabana in Rio de Janeiro gespielt. Zwei Millionen Menschen kamen an den berühmten Strand, um die Performance live zu erleben.


Shakira-Fans auf dem Weg zum Konzert (Bild: IMAGO / Fotoarena / Luiz Gomes)
  • 3. Mai 2026, 12:58h 3 Min.

Der "She-Wolf" heulte an der Copacabana vor rund zwei Millionen Menschen. Die kolumbianische Sängerin Shakira (49) hat am Samstagabend unter einem Vollmond ein Gratiskonzert in Rio de Janeiro gespielt. Nach Angaben des Bürgermeisters von Rio, Eduardo Cavaliere, strömten rund zwei Millionen Menschen an einen der berühmtesten Strände der Welt, um die Show zu erleben. Auf der Plattform X erklärte Cavaliere, der "She-Wolf" habe in Rio Geschichte geschrieben – eine Anspielung auf Shakiras Album aus dem Jahr 2009 und die von der Sängerin oft genutzte Selbstbezeichnung.

Folgte auf Madonna und Lady Gaga

Das Konzert war Teil von Shakiras "Las Mujeres Ya No Lloran"-Welttournee (auf Deutsch: "Frauen weinen nicht mehr"), die nach ihrem 2024 erschienenen Album benannt ist. Auf der Bühne nahe dem historischen Copacabana Palace eröffnete Shakira ihr Set mit über einer Stunde Verspätung gegen 23 Uhr Ortszeit, wie unter anderem "France24" berichtet. Während Drohnen am Himmel den Kopf einer Wölfin erschienen ließen, performte die beliebte Sängerin Hits wie "Hips Don't Lie", "La Tortura" oder "La Bicicleta". Auch Gastauftritte unter anderem von der brasilianischen Sängerin Anitta (33) waren Teil der Show.

/ Prefeitura_Rio

An der Copacabana traten in den vergangenen Jahren die größten Pop-Diven auf: Madonna betrat dort 2024 vor rund 1,6 Millionen Zuschauer*innen die Bühne (queer.de berichtete). Lady Gaga lockte im vergangenen Jahr rund 2,1 Millionen Menschen mit ihren größten Hits an den Strand (queer.de berichtete). Nach dem Konzert von Lady Gaga teilte die Polizei mit, sie habe einen Bombenanschlag einer Gruppe vereitelt, die zuvor Drohungen gegen die LGBTI-Community verbreitet hatte (queer.de berichtete).

Tragödie im Vorfeld von Shakiras Auftritt

Vor Shakiras Auftritt war es in der vergangenen Woche allerdings zu einer schrecklichen Tragödie gekommen. Wenige Tage vor dem Gratis-Konzert kam beim Bühnenaufbau ein Arbeiter ums Leben (queer.de berichtete). Wie die Feuerwehr des Bundesstaats Rio de Janeiro (CBMERJ) mitteilte, geriet der Techniker in eine Hebevorrichtung und erlitt schwere Verletzungen an den Beinen. Kolleg*innen befreiten den Mann, der umgehend in eine Klinik gebracht wurde, wo er später seinen Verletzungen erlag.

Die Stadt Rio de Janeiro sieht in den Mega-Konzerten einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Sie rechnet damit, dass das Event Einnahmen von rund 800 Millionen Real (etwa 136 Millionen Euro) generiert. Ein Großteil der erwarteten Besucher*innen kam laut Schätzungen aus der Metropolregion, hinzu kamen Tourist*innen aus dem In- und Ausland.

Neben Rio hat Shakira bereits weitere Großprojekte angekündigt: Im September und Oktober ist die mit dem Grammy und dem Latin Grammy ausgezeichnete Künstlerin für elf Konzerte in Madrid vorgesehen, für die innerhalb weniger Stunden über eine halbe Million Tickets verkauft wurden. (cw/spot/dpa)

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