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Sieben außergewöhnliche Tage mit Anna Freud

Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex

Wir verlosen fünfmal das neue Buch von Prof. Dr. Hektor Haarkötter mit überraschenden, brisanten und packenden Einblicken in die unbekannte Liebesgeschichte zwischen Marilyn Monroe und Anna Freud.


Filmszene mit Marilyn Monroe und Laurence Olivier (Bild: Carl Ueberreuter Verlag GmbH)
  • 5. Mai 2026, 08:42h 3 Min.

Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einer Begegnung, um die sich bis heute Fragen und Leerstellen ranken: Marilyn Monroe, damals einer der größten Stars Hollywoods, sucht Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf. Sieben Tage lang treffen zwei Frauen aufeinander, die auf sehr unterschiedlichen Bühnen agieren – die eine als Projektionsfläche des Kinos, die andere als prägende Figur der Psychoanalyse. Gemeinsam ist ihnen, dass beide mit Fragen von Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit verbunden sind.

Die Begegnung ist dokumentiert, doch was genau zwischen Monroe und Freud geschah, blieb lange weitgehend unklar. Der Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Hektor Haarkötter nähert sich dieser Woche in seinem Buch "Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex" aus verschiedenen Perspektiven. Auf Grundlage von Biografien, Briefen, Tagebüchern und zeitgeschichtlichen Quellen rekonstruiert er die Hintergründe und entwickelt daraus ein Bild, das historische Recherche mit wissenschaftlich inspirierten Hypothesen verbindet.

Zwischen Mythos und Analyse


"Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex"

Im Mittelpunkt steht eine Marilyn Monroe in einer existenziellen Krise. Am Filmset gibt es Konflikte, ihre Ehe ist belastet, hinzu kommen Medikamentenkonsum, Selbstzweifel und Ängste. Haarkötter richtet den Blick dabei nicht allein auf die Ikone Marilyn Monroe, sondern auf Norma Jeane, die Frau hinter der berühmten Kunstfigur: verletzlich, hochintelligent und geprägt von einem brüchigen Selbstbild.

Ihr gegenüber steht Anna Freud, die Tochter Sigmund Freuds, die ihre eigene Position als Wissenschaftlerin behaupten musste und zugleich im Schatten des Vaters wahrgenommen wurde. Auch sie erscheint bei Haarkötter nicht als abstrakte Autorität, sondern als Intellektuelle mit biografischen Brüchen, Spannungen und persönlichen Ambivalenzen.

Aus den überlieferten Spuren entwickelt der Autor eine These, die über eine klassische Rekonstruktion hinausgeht: Zwischen Monroe und Freud könne eine intensive emotionale Nähe entstanden sein, die sich auch als Liebesbeziehung lesen lässt. "Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex" (Amazon-Affiliate-Link ) bewegt sich damit bewusst im Grenzbereich zwischen Sachbuch, Essay und narrativer Non-Fiction. Dort, wo Quellen Lücken lassen, arbeitet Haarkötter mit begründeten Annäherungen. So entsteht weniger eine abschließende Antwort als eine neue Perspektive auf zwei Frauen, deren Biografien bis heute von Projektionen, Deutungen und offenen Fragen geprägt sind. (dd/pm)

Wir verlosen fünf Bücher

Für die Leser*innen von queer.de hat der Carl Ueberreuter Verlag freundlicherweise fünf Bücher "Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex" zur Verfügung gestellt.

Du willst ein Buch gewinnen? Dann fülle bis Dienstag, den 12. Mai 2026, 8 Uhr (Einsendeschluss) das unten verlinkte Gewinnspielformular aus. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen über 16 Jahre. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Infos zum Buch

Prof. Dr. Hektor Haarkötter: Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex. Sachbuch. 216 Seiten. Carl Ueberreuter Verlag. München 2026. Gebundene Ausgabe: 28 € (ISBN 978-3-8000-8110-3). E-Book: 19,99 €

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