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Diese Bannerkampagne wurde gebucht von der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Anlass ist die Bewerbung des 17. Queerempfangs am 23. Juni 2026. Die Kampagne läuft mit 60.000 Einblendungen vom 8. Juni bis zum 21. Juni 2026. queer.de stellt dafür 302,52 Euro netto in Rechnung.
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René Wilke stellt sich hinter die queere Community (Bild: Ralf Roletschek / wikipedia)

Brandenburgs Gleichstellungsminister René Wilke (SPD) hat zu mehr Respekt und Toleranz für geschlechtliche Vielfalt aufgerufen. Am Montag (18. Mai) will er gemeinsam mit Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD) die Regenbogen­fahne im Innenhof des Landtags hissen, auch vor dem Ministerium soll eine solche Fahne gehisst werden. Der Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am 17. Mai (Sonntag).

"In Zeiten zunehmender queer­feindlicher Übergriffe ist es wichtiger denn je, Haltung – und im Wortsinn – Farbe zu bekennen", sagte der Sozialdemokrat. Dies sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Lesben, Schwule, bisexuelle, Trans-, Inter- und queere Personen sollten selbstbestimmt und ohne Diskriminierung leben können.

Bundesweit und in Brandenburg gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen Veranstaltungen wie den Christopher Street Day. Die AfD-Landtagsfraktion lehnt etwa Regenbogen­flaggen ab. Sie hatte vor der Landtagswahl 2024 ein Verbot des Beflaggens öffentlicher Gebäude mit der Regenbogen­flagge verlangt. Die rechtsextreme Partei nutzte erst kürzlich bei der Kommunalwahl NS-Symbolik und künstliche Intelligenz, um eine lesbische Landrätin zu diskreditieren (queer.de berichtete). (spot/cw)

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