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- 23. Oktober 2006 1 Min.
Verona (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat beim italienischen Katholikentreffen im Verona seine Anhänger davor gewarnt, die von der Prodi-Regierung geplanten Eingetragenen Partnerschaften zu unterstützen. In einer Rede sagte der 79-Jährige, er sei für "authentische Liebe", wehre sich aber gegen "schwache, abweichende Formen der Liebe". Katholiken sollten sich gegen "das Risiko von politischen und verwaltungstechnischen Entscheidungen wenden, die den fundamentalen Werte und anthropologischen sowie ethischen Prinzipien widersprechen, die in der menschlichen Natur fußen." Die Familie basiere auf dem Bund der Ehe, die Anerkennung jeder anderen Struktur würde die Familie "destabilisieren". Er fügte an, die Kirche sei kein politischer Akteur, sondern wolle lediglich helfen, das soziale Zusammenleben in Italien zu unterstützen. Die italienische Homo-Gruppe Gayleft beschuldigte den Papst daraufhin, er habe mit seinen Äußerungen "die Würde von Millionen Italienerinnen und Italienern verletzt". (dk)















Für Millionen Italiener(innen) wird´s ein steiniger Weg mit dem Erzengel vor der Tür.
Prodi soll mal schnell handeln, solange die Mehrheitsverhältnisse das noch zulassen.