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- 27. Mai 2026, 10:44h 1 Min.
In Berlin-Zehlendorf hat ein 45-Jähriger am Montag einen anderen Mann queerfeindlich beschimpft und mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Dienstag.
Der Vorfall ereignete sich in der Kirchstraße. "Gegen 11:40 Uhr soll der 45-jährige Tatverdächtige in der Kirchstraße den 41-jährigen Mann angesprochen, ihn in abwertender Weise als homosexuell bezeichnet und anschließend eine Schreckschusswaffe auf ihn gerichtet haben, ohne zu schießen", heißt es im Polizeibericht.
Einsatzkräfte suchten den Tatverdächtigen und trafen ihn im Nahbereich an. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamt*innen eine Schreckschusswaffe in dessen Rucksack. Die Waffe wurde beschlagnahmt und als Beweismittel gesichert. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle bei dem Mann ergab einen Wert von etwa 3,3 Promille. Polizeikräfte brachten den 45-Jährigen in ein Gewahrsam, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung erfolgte. Die weiteren Ermittlungen führt – wie bei Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)
















