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Das Aufklärungsprojekt München e.V. besteht seit über dreißig Jahren und bietet Bildungsveranstaltungen zu sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt an. Das überwiegend ehrenamtliche Team führt in München Workshops für Schulklassen und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zum Thema lesbisches, schwules, bisexuelles, asexuelles, trans*, inter* und queeres Leben durch.

Ergänzend zu den Bildungsveranstaltungen soll ein Set an Bildungsmaterialien entstehen, das das Thema sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt an Schulen stärkend adressiert.

Leistungsgegenstand:

Konzipierung und Verschriftlichung von Handreichungen/Broschüren zum Themenkomplex queersensible Pädagogik.

Die zentrale Zielgruppe sind pädagogische Fachkräfte, insbesondere Lehrkräfte an weiterführenden Schulen in München. Die Broschüren sollen sich thematisch sinnvoll ergänzen und gleichzeitig auch singulär einen Mehrwert bringen.

Eine mögliche Ausrichtung könnte wie folgt aussehen: Es werden drei Broschüren à 10 bis 16 DIN A4 Seiten konzipiert, die den Dreiklang Wissen – Handlung – Haltung bedienen.

A) Wissen: Vermittlung von Grundlagenwissen zur Lebensrealität queerer Jugendlichen, dies kann bsw. Begriffe, Studien und/oder rechtliche Kontexte umfassen
B) Handlung: Vermittlung von Handlungsempfehlungen bei Diskriminierung und Unterstützung von queeren Jugendlichen
C) Haltung: Einordnung einer queersensiblen Pädagogik als demokratische Pädagogik und Querschnittsaufgabe

Ergänzend soll ein Plakat in DIN A1 entwickelt werden. Zielgruppe des Plakates sind Jugendliche, insbesondere Schulklassen der 8.-10. Jahrgangsstufe. Ziel ist es, das Thema sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt visuell ansprechend im Klassenzimmer zu platzieren, zu informieren und Anlass zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex zu bieten. Eine mögliche Ausrichtung könnte sein, bekannte und/oder historisch relevante queere Menschen und ihre Kämpfe bzw. Errungenschaften zu porträtieren, die Anknüpfungspunkte an unterschiedliche Schulfächer bieten.

Der*die Auftragnehmer*in entwickelt eigenständig das Konzept der Handreichungen und des Plakates, dies umfasst unter anderem Titel, Themenauswahl, Aufbau und Stil. Dabei hält er*sie*dey regelmäßig Rücksprache mit den Auftraggebenden. Das Konzept kann dem hier beispielhaft genannten Aufbau und Inhalt folgen, muss es jedoch nicht.

Rahmenbedingungen und Zeitleiste
● Honorarvertrag über 6000 Euro (Festbetrag)
● Bearbeitungszeitraum Juni 2026 bis September 2026
● Auftakttreffen Mitte Juni;
● Vorstellung des detaillierten Konzepts Ende Juni
● Einreichung erster Texte Mitte Juli,
● Abgabe der ersten Fassungen Mitte August, anschließende Feedbackschleifen (2-3)
● Anpassung und Finalisierung des Plakats und der Broschüren bis Ende August
● Der*die Auftragnehmer*in übergibt die uneingeschränkten Nutzungsrechte an das Aufklärungsprojekt München
● Lektorat sowie Layout/Grafik/Illustration werden als gesonderte Aufträge vergeben

Anforderungen an den*die Auftragnehmende
● Fundierte Kenntnisse im Themenbereich sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt, Intersektionalität sowie pädagogisches Fachwissen
● Fähigkeit, Inhalte verständlich, sensibel und inklusiv zu formulieren
● Sensibilität für zielgruppenspezifische Ansprache
● strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise

Wünschenswert
● Erfahrung in der pädagogischen Praxis
● Erfahrung in der Erstellung von Erklärtexten und praxisnahen Handreichungen, idealerweise im LSBTIQA+-Kontext
● Kenntnisse zu Herausforderungen und Besonderheiten im schulischen Kontext

Bitte sende deine aussagekräftige Bewerbung bis zum 10. Juni 2026 als PDF an bewerbung@aufklaerungsprojekt-muenchen.de. Die Bewerbung sollte ein Anschreiben beinhalten, in dem neben Motivation auch Kenntnisse und Erfahrungen sowie eigene Gedanken bzw. erste Ideen zu Konzept und Inhalten der Broschüren und des Plakats beschrieben werden.

Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit intersektionalen und marginalisierten Perspektiven, beispielsweise in Bezug auf BIPoC Positionierung, Geschlechts­identität, Migrations- und Fluchterfahrung, Alter und/oder Behinderung. Wir schätzen die unterschiedlichen Blickwinkel und Erfahrungen, die diese Vielfalt fachlich in die queere Bildungsarbeit bringt.

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