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- 24. Oktober 2006 1 Min.
Miami (queer.de) - Das umstrittene, aber sehr populäre Playstation-Spiel Canis Canem Edit (lateinisch für "Hund frisst Hund") sorgt in den USA wegen eines Homokusses für Aufregung. Es handelt vom 15-jährigen Schüler Jimmy Hopkins, der sich in einer strengen Privatschule gegen sadistische Mitschüler zur Wehr setzen muss. Jimmy, der selbst nicht gerade zimperlich mit anderen umgeht, küsst dabei aber auch schon mal einen anderen Jungen. Bereits vor Bekanntwerden des Homo-Inhalts ist das vergangene Woche in Nordamerika veröffentlichte Game auf Kritik gestoßen. Der Anwalt Jack Thompson aus Florida, ein erbitterter Gegner von Sex und Gewalt in Videospielen, nannte die in Kanada produzierte Simulation, die in den USA unter dem Titel "Bully" ("Rabauke") verkauft wird, einen "Columbine-Simulator". Er spielte damit auf eine Schierßerei in einer Highschool in Colorado an, in der zwei Teenager 1999 zwölf Mitschüler und dann sich selbst erschossen haben. Sein Verbotsantrag scheiterte jedoch vor Gericht. Erbost kritisierte Thompson nun den die "schwulen sexuellen Inhalte" und die Entsheidung der Zensurbehörde, das Spiel trotzdem ab 13 Jahren freizugeben. In Deutschland erscheint das Canis Canem Edit am Freitag, hier liegt das Mindestalter bei 16 Jahren. (dk)
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