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Sachsen
Kretschmer: Die Anliegen des CSD verdienen Unterstützung
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) stellt sich hinter die Anliegen des Christopher Street Days. Zu Deutschland gehöre, "dass jeder sein Leben frei leben kann".

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bricht eine Lanze für den CSD (Bild: Sandro Halank / wikipedia)
- 31. Mai 2026, 10:27h 2 Min.
Angesichts der Querelen um den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Dresden hat sich Ministerpräsident Michael Kretschmer hinter das Anliegen der Organisator*innen gestellt. "Über rechtliche Fragen kann man sprechen und Entscheidungen kritisch diskutieren. Das gehört zu einer Demokratie dazu", schrieb der CDU-Politiker auf X.
/ MPKretschmerÜber rechtliche Fragen kann man sprechen und Entscheidungen kritisch diskutieren. Das gehört zu einer Demokratie dazu. Aber die Anliegen des #ChristopherStreetDay verdienen Respekt und Unterstützung. Zu unserem Land gehört, dass jeder sein Leben frei leben kann. pic.twitter.com/BcL6jliSku
Michael Kretschmer (@MPKretschmer) May 31, 2026
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Aber die Anliegen des CSD verdienten Respekt und Unterstützung. "Zu unserem Land gehört, dass jeder sein Leben frei leben kann."
Behörden stufen Straßenfest nicht als Versammlung ein
Die Landesdirektion Sachsen hatte Ende März entschieden, dass der CSD in Dresden nicht in Gänze als politische Versammlung eingestuft werden darf. Nur der Umzug sei eine Versammlung, nicht aber das mehrtägige Straßenfest (queer.de berichtete).
Dagegen waren die Organisator*innen vor Gericht gezogen. Doch das Verwaltungsgericht Dresden war jüngst der Argumentation der Landesdirektion gefolgt und lehnte den Antrag ab (queer.de berichtete). Nun wollen die Veranstalter*innen aus der Not eine Tugend machen: Es soll an jedem Tag parallel zum geplanten Straßenfest ein Aufzug stattfinden (queer.de berichtete). Der CSD ist vom 4. bis 6. Juni geplant.
Der CSD erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969 und steht für die Sichtbarmachung und Gleichstellung queerer Menschen. In den letzten Jahren gab es vermehrt Gegendemonstrationen und Störversuche aus der rechten Szene (queer.de berichtete).
Die deutschlandweite CSD-Saison 2026 begann bereits am 11. April in Angermünde (queer.de berichtete). Den Abschluss bilden Emmendingen, Herzogenaurach, Kaiserlautern, Landshut und Stendal am 26. September. (cw/dpa)
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