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  • 10. Februar 2004, noch kein Kommentar

London Der Führer der oppositionellen Konservativen in Großbritannien, Michael Howard, hat sich in einer Rede überraschend für die Einführung von registrierten Partnerschaften für Lesben und Schwule ausgesprochen. In einer ideoligischen Rede über den "British Dream" sagte er, eine solche Homo-Ehe sei "ein wichtiger Punkt für das Wachsen unserer Nation". Zugleich sprach er sich für ein Antidiskriminierungsgesetz aus, das Lesben und Schwule im Arbeits- und Zivilrecht schützen soll. In der Regierung unter Premierministerin Thatcher hatte Howard noch die Einführung des Section 28 unterstützt, einer Verordnung, die es Behörden verbot, für Homosexualität zu "werben". In Debatten im Unterhaus hatte er sich früher zudem gegen eine Absenkung des Schutzalters für Sex zwischen Männern und gegen Adoptionsrechte für schwule und lesbische Paare ausgesprochen. (nb)