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- 25. Oktober 2006 1 Min.
London (queer.de) - Der kontroverse Reggae-Sänger Beenie Man behauptet in einem Interview, seine Songs richteten sich nicht gegen Schwule und beschuldigte Israel, das homophobste Land der Welt zu sein. Das berichtet der Londoner World Entertainment News Network. "Das Wort 'batty man' (schwul) bedeutet nicht das selbe in Jamaika wie in England", so der Sänger, der mit Liedtexten wie "Ich träume von einem neuen Jamaika und exekutiere alle Schwulen" Erfolge feierte, aber wiederholt in Großbritannien Auftrittverbote erhielt. "Ein Schwuler ist bei uns jemand, der Sex durch das Hinterteil hat. Er ist nicht schwul in eurem Wortsinn. Er könnte Frau und Kinder haben." Seine Texte richteten sich statt dessen gegen Kinderprostitution, versicherte Beenie Man. Gleichzeitig griff der Sänger Israel an: "Angriffe auf Schwule gibt es überall, warum wird das mit jamaikanischer Musik in Verbindung gebracht? Wenn in Jerusalem eine Person schwul ist, wird er auf die Mitte der Straße gestellt und umgebracht. Und diese Leute behaupten, wir seien das homophobste Land der Welt." Ein Sprecher der israelischen Botschaft in London zeigte sich schockiert über die Äußerungen Beenie Mans: "Das ist absoluter Blödsinn." Israel ist das einzige Land in der Region, das homosexuelle Partnerschaften nicht bestraft, sondern sogar teilweise anerkennt. In Jamaika wird schwuler Sex mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft. (dk)














