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Neues Album "Mother Of Pearl"

Persönlicher, kämpferischer, selbstbestimmter: Freya Ridings

Das neue Album "Mother Of Pearl" der britischen Musikerin Freya Ridings markiert eine neue künstlerische Phase, die von Trotz, Leidenschaft und dem Wunsch geprägt ist, die eigene Geschichte selbst zu erzählen.


Freya Ridings gelang 2017 mit der selbstgeschriebenen Ballade "Lost Without You" der internationale Durchbruch (Bild: Simon Emmett)

Nach den Vorboten "Wild Horse", "Wicker Woman" und der jüngst veröffentlichten Single "I Have Always Loved You" ist nun das neue Album "Mother Of Pearl" von Freya Ridings erschienen. Die britische Sängerin, die mit ihrer Multi-Platin-Single "Lost Without You" international bekannt wurde, eröffnet ihr drittes Album mit dem kraftvollen "Euphoria". Insgesamt umfasst die Platte elf Tracks.

Auf "Mother Of Pearl" zeigt sich Ridings hörbar verändert, ohne ihre markante Stimme aufzugeben. Das Album markiert eine neue künstlerische Phase, die von Trotz, Leidenschaft und dem Wunsch geprägt ist, die eigene Geschichte selbst zu erzählen. Ridings beschreibt den Entstehungsprozess als eine Art Rückeroberung nach Jahren in einer patriarchal geprägten Musikbranche, die sie nach eigenen Worten immer wieder in eine bestimmte Form bringen wollte.

Ein Album über Wut, Wasser und Wiedergeburt


"Mother Of Pearl" ist als CD, LP und digital erhältlich

Für die Arbeit an den neuen Songs verließ Ridings ihre Heimatstadt London und ging für ein Jahr nach Los Angeles. Dort arbeitete sie mit Songwriterinnen und Produzentinnen wie Jenn Decilvio, Fraser T Smith, Adam Yaron, Toby Gad und Sam de Jong zusammen. Die Begegnungen hätten ihr geholfen, ihre kreative Energie wiederzufinden. Aus diesen Sessions entwickelte sich nach und nach das Fundament für ein Album, das nicht nur vom Zurückgewinnen der eigenen Stimme erzählt, sondern diesen Akt auch feiert.

Ridings selbst beschreibt "Mother Of Pearl" als Musik, die an Wasser und das große blaue Meer erinnere – tief, alt und kraftvoll. Während ihr Debütalbum für sie farblich von Rot und Schwarz, Feuer und Schmerz geprägt war und das zweite Album eher erdige Orange- und Grüntöne trug, steht das neue Werk für Trauer, Herkunft, Unbekanntes und Aufbruch.

In den Songs steckt nach Ridings' Worten auch Rebellion und weibliche Wut, die sie früher nicht ausdrücken konnte. "Mother Of Pearl" erzählt damit von einer Künstlerin, die sich neu zusammensetzt – nicht nach den Erwartungen anderer, sondern nach dem eigenen Selbstbild.

Direktlink | Freya Ridings mit "Wild Horse"
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Als dritte Single des Albums erschien "I Have Always Loved You". Der Song entstand am Valentinstag gemeinsam mit Toby Gad in Los Angeles. Ridings bezeichnet das Stück als eine fast unangenehm wahrhaftige Liebesgeschichte, die zunächst zu privat gewirkt habe, um sie öffentlich zu machen. Gerade dadurch fügt sich der Song in das Album ein: als Moment größter Offenheit in einem Werk, das Verletzlichkeit nicht glättet, sondern stehen lässt.

Freya Ridings' selbstbetiteltes Debütalbum wurde für einen BRIT Award nominiert, mit Gold ausgezeichnet und weltweit milliardenfach gestreamt. Mit "Lost Without You" war sie zudem die erste Künstlerin, die einen Solo-Top-10-Hit in Großbritannien sowohl selbst geschrieben als auch gesungen hat. Mit "Mother Of Pearl" (Amazon-Affiliate-Link ) beginnt nun ein neuer Abschnitt – persönlicher, kämpferischer und selbstbestimmter als zuvor. (dd/pm)

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