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- 9. Juni 2026, 06:59h 2 Min.
Am späten Freitagabend wurden drei Personen in Hofheim am Taunus aus einer größeren Personengruppe heraus beleidigt und attackiert. Die Polizei geht derzeit von einem queerfeindlichen Angriff aus.
Ersten Ermittlungen nach wurden die drei Personen im Alter von 21, 21 und 23 Jahren in Höhe der Bushaltestelle "Amselweg" im Stadtteil Marxheim von einer rund zehnköpfigen Personengruppe heraus zunächst verbal angegangen. In der Folge sollen mehrere von ihnen auf das 23-jährige Opfer eingeschlagen sowie eingetreten haben. Als dessen Begleiter dazwischen gehen wollten, wurden auch sie mit Schlägen traktiert.
Anschließend flüchtete die Gruppe, bestehend aus Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren, in unbekannte Richtung. Von dreien liegt eine Personenbeschreibung vor. Einer ist circa 1,80 m groß und hatte dunkle, lockige Haare. Er war bekleidet mit einem weißen Oberteil und einer dunklen Jogginghose. Ein weiterer Jugendlicher hatte ein schwarzes Oberteil und trug eine schwarze Bauchtasche mit roten Details. Zu dem dritten ist bekannt, dass er etwa 1,95 m groß und muskulös gewesen sein soll. Er trug seine Haare als "Buzzcut" und führte ebenfalls eine schwarze Bauchtasche mit sich.
Aufgrund der von den Tatverdächtigten getätigten Äußerungen im Vorfeld an den Angriff geht die Polizei von einem queerfeindlichen Hintergrund aus. Hinweisgeber*innen melden sich bitte unter der Telefonnummer (06192) 2079-0.
Im Polizeipräsidium Westhessen besteht seit 2010 eine spezielle nebenamtliche LSBT*IQ-Ansprechstelle. Sie steht Opfern queerfeindlicher Straftaten sowie queeren Vereinen/Institutionen als vertrauensvolle und vorurteilsfreie Anlaufstelle zur Verfügung. Polizeioberkommissarin Victoria Willich, Wachpolizist Alexandro Klimpel oder Polizeihauptkommissar Florian Meerheim sind unter der zentralen Rufnummer (0611) 345 1516 oder unter zu den normalen Bürozeiten erreichbar. (cw/pm)















