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Es geht um "Bye"

Streit um Song-Nutzung: Ariana Grande legt sich mit Trump-Team an

Die Trump-Administration nutzte ihren Song "Bye" in einem TikTok-Video, das Festnahmen durch ICE-Beamte zeigt. Die Sängerin Ariana Grande reagierte darauf mit deutlichen Worten – und das Weiße Haus schlug zurück.


Ariana Grande ist kein Fan ihres Präsidenten (Bild: Universal Music, Gage Skidmore / flickr)

Ein TikTok-Video hat einen handfesten Streit ausgelöst. Das offizielle Konto des Weißen Hauses veröffentlichte einen Clip, der ICE-Beamte bei Festnahmen und dem Anlegen von Handschellen zeigt – unterlegt mit einer Version von Ariana Grandes (32) Song "Bye" aus dem Jahr 2024. Das gefiel der Sängerin gar nicht.

Grande kommentierte den Beitrag direkt und forderte die Administration auf, die Nutzung ihrer Musik künftig zu unterlassen. Laut Medienberichten schrieb sie sinngemäß: Man solle ihre Musik niemals im Zusammenhang mit diesem "barbarischen, unmenschlichen und abscheulichen Unsinn" verwenden. Eine Sprecherin Grandes bestätigte dem Branchenmagazin "Variety", dass Grande den Kommentar tatsächlich verfasst hatte – dieser sei allerdings auf dem Posting aus ungeklärten Gründen nicht öffentlich sichtbar. Grandes Team habe zudem versucht, den Song aus dem Video entfernen zu lassen; kurz nach ihrer Reaktion wurde der Ton tatsächlich aus dem Clip gelöscht.

@whitehouse

Bye-bye President Trump has delivered the most secure border in history

original sound – The White House
TikTok / The White House
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Weißes Haus: Nicht wir sind barbarisch, sondern Ausländer*innen

Die Reaktion aus Washington ließ nicht lange auf sich warten. Sprecherin Abigail Jackson erklärte gegenüber "Variety": Das, was tatsächlich barbarisch, unmenschlich und abscheulich sei, seien kriminelle illegale Ausländer*innen, die unschuldige amerikanische Bürger*innen verletzt und getötet hätten.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Grande offen gegen die Trump-Regierung positioniert. Im September 2025 teilte sie auf ihrem Instagram-Account einen Beitrag des Aktivisten Matt Bernstein, der sich gegen Razzien der paramilitärischen Polizeibehörde ICE, transfeindliche Politik und weitere Angriffe auf demokratische Grundwerte richtete – explizit adressiert an Trump-Unterstützer*innen.

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Trump-Regierung verbreitet alternative Fakten

Kush Desai, der Vizepressesprecher des Weißen Hauses, erlaubte sich anschließend einen Seitenhieb mit Anspielung auf Grandes Songtitel "Save Your Tears": Ariana solle ihre Tränen sparen, Trumps Maßnahmen hätten die Inflationskrise beendet und brächten Billionen an neuen Investitionen ins Land (die US-Inflationsrate ist infolge des Iran-Krieges übrigens gerade auf 4,2 Prozent angestiegen, den höchsten Stand seit Trumps Amtsantritt). Außerdem habe der Präsident eine Direktive unterzeichnet, die der Bundesbehörde FTC den Weg geebnet habe, gegen Ticketmaster vorzugehen – zum Wohle von Grandes eigenen Konzertbesucher*innen.

Während der Konflikt mit der Regierung schwelt, befindet sich Grande derzeit auf ihrer "Eternal Sunshine"-Tournee. Noch an diesem Samstag steht ein Konzert in der Los Angeles Crypto.com Arena auf dem Programm. (spot/cw)

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