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Die Fassade des New York Historical Museum vom Central Park aus gesehen (Bild: Jon Wallen)

Pünktlich zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten am 4. Juli eröffnet das New York Historical Museum einen neu gebauten Anbau mit Ausstellungen rund um die Geschichte der Demokratie der USA. Die Eröffnung des neuen Museumsflügels am Donnerstag sei ein "Meilenstein" in der Geschichte des 1804 gegründeten ältesten Museums der Millionenmetropole, sagte Direktorin Louise Mirrer.

Auf mehreren Stockwerken unter einer Dachterrasse mit Panorama-Blick über den Central Park zeigt das Museum künftig Kunstwerke, Fotografien und historische Artefakte zur Geschichte der Demokratie in den USA – zum Beispiel den einfachen Holzstuhl, auf dem George Washington 1789 zum ersten Präsidenten der USA erklärt wurde.

Ab 2028 soll das Gebäude auch Heimat des American LGBTQ+ Museums sein, das die Geschichten von queeren Menschen erzählen soll. Die New Yorker "Stonewall"-Aufstände 1969, als sich Feiernde in der beliebten Homo­sexuellen-Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street im Greenwich Village in Manhattan gegen eine Polizei-Razzia wehrten, gelten weithin als Geburtsstunde der Bewegung in den USA.

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sehen viele Kritiker*­innen die Demokratie in den USA durch dessen autokratische Tendenzen bedroht. Die Rechte von Menschen aus der LGBTI-Community hat die Regierung Trump zuletzt stark eingeschränkt. (cw/dpa)

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